50 Tipps, wofür Du Kokosnussöl benutzen kannst

Veröffentlicht am 08. Mai von Ursula Martens in Essen & Trinken

Hier stellen wir Dir 50 Tipps vor, wofür Du Kokosöl verwenden kannst: Für die Küche, gegen Zecken, als Creme zur Hautpflege und Haarpflege und zur schnelleren Heilung. Kokosnussöl schmeckt gut, enthält in Bio-Qualität keine schädlichen Stoffe, eignet sich für Jung und Alt, Katzen Hunde und andere Tiere. Dir fallen bestimmt noch ein paar mehr Sachen ein, wie Du die Wirkung von Kokos nutzen kannst! Lass Dich inspirieren!

offenen Kokosnuss und eine Flasche Kokosnussöl
Wir zeigen Euch, wofür man alles Kokosnussöl verwenden kann. Es gibt so viele Möglichkeiten.

Wofür kann man Kokosöl benutzen? Hier bekommst Du 50 tolle Tipps

Kokosöl ist extrem vielseitig. Spezialisten wie Dr. Goerg oder der „Kokospapst“ Dr. Bruce Fife sind dabei, die Geheimnisse dieses wundervollen Lebensmittels zu ergründen. Wenn Du einen Überblick darüber bekommen willst, ob natives Kokosöl oder Bio-Kokosöl besser ist, wie Kokosöl hergestellt wird, worauf Du beim Kauf achten kannst und was alles im Kokosöl steckt, dann haben wir schon einen Artikel für Dich gepostet: „Kokosöl: Was ist dran und welches kaufen?“ Darin erfährst Du, ob Du gutes Öl z.B. bei Amazon online kaufen kannst oder im Bio-Laden um die Ecke. Wenn Du Tiere hast, interessiert Dich bestimmt unser Artikel: „Kokosöl für Hunde, Katzen und Pferde: Wie anwenden und wo kaufen?

Verwende Kokosöl für eine schnellere Wundheilung

Die Wirkung des Kokosöls ist, dass es Wasser abstößt. Damit kann es dazu beitragen, dass eine Wunde frei von Bakterien bleibt. Denn alles was lebt, braucht Wasser. Außerdem kann Kokosöl die Haut zart und weich machen, vermeidet damit also, dass sie weiter aufreißt. Damit kann man kleine Kratzer, Schürfwunden und andere oberflächliche Verletzungen schneller wegbekommen. Viele vertrauen darauf, dass dabei auch weniger Narben zurückbleiben.

Nimm Kokosöl für einen sauberen Mund und gegen Mundgeruch

„Ölziehen“ ist eine Technik, bei der Öl minutenlang im Mund mit der Zunge und durch Schlürfen hin- und herbewegt wird. Dabei wird der Speichelfluss angeregt und das Kokosöl nimmt fettlösliche Stoffe auf. Also solche Stoffe, die sich in Wasser nicht lösen. Außerdem bringt es den Lebensraum für geruchsbildende Bakterien ordentlich durcheinander. Regelmäßig angewendet kann Kokos damit zur Mundhygiene beitragen und Mundgeruch bekämpfen.

Nimm Kokosöl gegen Entzündungen

Wenn Du eine offene Stelle hast oder die Mandeln dick werden, versuche mit Kokosöl das Schlimmste zu verhindern. Mit Kokosnussöl gurgeln oder etwas Kokosfett auf eine wundgeputzte Nase zu schmieren kann dank antibakterieller Wirkung die Heilung beschleunigen. Denk dabei aber daran, dass man Kokosöl nur für kleine Wehwehchen verwendet werden sollte.

Kokosöl bei Erkältungen

Trockene Nase, rauer Rachen, Mattigkeit. Kokosöl kann Dir die Energie liefern, die Du brauchst, um eine Erkältung zu überstehen und Deinen Körper von innen und außen pflegen. Reib deine Hände nach dem Waschen mit etwas Kokos ein. So kannst Du verhindern, dass Du Keime einschleppst.  Spüle Mund und Rachen regelmäßig mit Kokosöl durch. Und wenn alles nichts hilft: Nimm ein Bad mit etwas Kokosöl!

Kokosöl + Ghee helfen Dir gegen einen Kater

Manche schwören nach einer durchzechten Nacht auf Kokos um die unangenehmen Nebenwirkungen loszuwerden. Es gibt sogar ein spezielles Kaffee-Rezept mit Kokosöl: der so genannte „Bulletproof Coffee“, also ein kugelsicherer Kaffee. Dafür wird der Kaffee mit Butter oder Ghee und Kokos gemixt, bis sich eine schaumige Blume bildet. Dieser Kaffee vertreibt die Müdigkeit und versorgt Dich mit Energie für den Tag!

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Kokosöl für die Schilddrüse

Viele Menschen leiden an einer Schilddrüsen-Unterfunktion. Wie es dazu kommen kann, ist nicht immer klar, aber die Auswirkungen sind meist sehr negativ: Mattigkeit, Energielosigkeit und schlechte Laune. Kokosöl ist zwar kein Allheilmittel dagegen, aber wenn man schon nicht unter einer Kokospalme in der Hängematte liegen kann, vermittelt Kokosöl zumindest ein wenig Urlaubs-Feeling.

Kokosöl für gesunde Knochen

Man sagt dem Kokosöl auch nach, das es gut ist für unser Skelett. Es enthält neben gesättigten und ungesättigten Fettsäuren auch eine ganze Reihe von Spurenelementen, die der Körper braucht um eine normale Versorgung aufrecht zu erhalten. Ein Wundermittel ist Kokosöl zwar nicht, aber dafür schmeckt es hervorragend zu den unterschiedlichsten Gerichten!

So hilft Dir Kokosöl gegen Mücken und Zecken

In Zeckenschutzmitteln wird häufig Laurinsäure verwendet. Das ist in Kokosöl zu über 40 % enthalten. Wenn Du durch die Wiesen läufst oder einen Waldspaziergang machen möchtest, dann empfehlen wir Dir dringend, dass Du Dich gegen Ungeziefer wappnest. Das Schöne an Kokos ist: Du kannst es für Dich, Deine Kinder und auch Deine Haustiere nutzen ohne schädliche Reaktionen befürchten zu müssen.

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Kokosöl ist eine tolle Feuchtigkeitspflege für die Haut

Unser Körper wehrt sich unter anderem mit selbst produzierten Fetten. Das klappt aber nicht immer und besonders im Winter musst Du ihm ein wenig helfen. Kokos verbreitet ein angenehmes Aroma und kann überall ohne Angst vor Allergien verwendet werden – bis hinauf in die Haare. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Fettsäuren gesättigt oder nicht gesättigt sind.

Benutze Kokosöl gegen Fältchen und Falten

Es heißt, ab einem bestimmten Alter muss man sich zwischen dick sein und Falten haben entscheiden. Wir möchten Dir eine Alternative vorschlagen: Hautpflege mit Kokos. Haut kann lange jung aussehen, wenn sie nicht durch die Sonne, Trockenheit oder Verletzungen geschädigt wird. Mit Kokosöl kannst Du dazu beitragen, dass Du nicht austrocknest und Deine natürlichen Abwehrkräfte nicht gemindert werden.

Kokosöl als Nachtcreme für die Augen

Augencremes müssen besondere Voraussetzungen erfüllen, denn sie werden auf besonders empfindliche Körperpartien aufgetragen. Bei nativem Kokosöl in Bio-Qualität musst Du Dir keine Sorgen darüber machen, was Du an Dich heranlässt. Außerdem lässt es sich ganz leicht auswaschen, wenn etwas davon auf die Kissenbezüge gelangt ist. Nimm nur wenig Kokosöl, damit es Dir nicht in die Augen läuft.

Kokosöl als Frischhaltemittel für Lebensmittel

Der Ausdruck „alles im Butter“ kommt daher, dass man früher zerbrechliche Waren in volle Butterfässer gesteckt hat. Kokosfett ist noch besser: Es lässt keine Bakterien durch und kann damit dafür verwendet werden um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Zum Beispiel Eier. Einfach in Kokosöl tauchen und sie sind gut verpackt.

Kokosöl zur Haarpflege verwenden

Auch die Haare freuen sich über Pflege mit Kokos. Dadurch werden sie elastisch und bekommen einen angenehmen Duft. Du kannst damit nahtlos Deinen gesamten Kopf pflegen. Probier einfach aus, wie viel Kokos-Öl am besten für Dich ist, damit Deine Haare bis in die Spitzen schön geschmeidig werden.

Kokosöl gegen Schuppen einsetzen

Trockene Kopfhaut freut sich über besonders viel Pflege. Mit Kokos pflegst Du Deine Haare an der Wurzel, indem Du die Haut weich und zart, aber auch widerstandsfähig machst. Probier es nach der nächsten Haarwäsche gleich aus!

Verwende Kokosöl als Lippenpflege

Die Lippen sind wie die Augenlider besonders empfindlich. Im Winter oder bei einer Erkältung brauchen Sie viel Pflege und Unterstützung. Die kannst Du ihnen mit einer schützenden Fettschicht geben. Kokos ist völlig unbedenklich und kann auch bei Kleinkindern verwendet werden. Manchmal reicht ein leckeres Essen mit Kokosöl und die Lippen sind wieder weich.

Kokosöl macht Nägel glänzend

Ob Kokos die Nägel wirklich stärkt und härtet, ist nicht erwiesen, aber ein wenig Kokosfett macht sie schön glänzend. Außerdem zieht Kokosöl in die Nagelhaut und den Rest der Finger ein und bewahrt sie vor Austrocknung. Davon profitieren dann auch Deine Nägel.

Nimm Kokosöl für ein sanftes Peeling

Mit etwas Zucker, Salz, Backpulver oder anderen Zutaten zusammen kannst Du aus Kokosöl ein Peeling machen, das schön duftet und die Haut nicht belastet. Mische einfach Deine Lieblingszutaten für ein Peeling zusammen und pflege damit Deine Füße oder den restlichen Körper. Kokosfett ist lange haltbar. Du kannst Dein Peeling also auf Vorrat herstellen.

Kokosöl ist prima als Hautpflege

Auch ohne Peeling-Zutaten ist Kokosöl eine hervorragende Hautpflege. Das Öl dringt tief ein und unterstützt das Gewebe beim Schutz vor Austrocknung. Gleichzeitig verhindert Kokos, dass die Haut austrocknet und Keime eindringen. Kokosfett kann geruchslos sein oder ein angenehmes Bouquet haben, das Dich durch den Tag begleitet.

Kokosöl eignet sich auch zum Braten

Kokos eignet sich super zum Braten, weil das Öl eine hohe Rauchtemperatur hat. Erst bei 194 ° Celsius wird es so warm, dass es kritisch wird. Damit kannst Du Fleisch richtig schön heiß anbraten. Auch Spezialitäten wie frittiertes Eis gelingen mit Kokosöl ganz toll. Allerdings ist es dabei empfehlenswert, wenn Du beim Kauf von Kokos darauf achtest, dass es keinen ausgeprägten eigenen Geschmack hat.

Kokosöl als aromatische Geschmackszutat

Für Kokosmakronen, leckeren Kuchen und Süßspeisen ist Kokosöl eine Zutat, die einfach mit dazugehört. Der typische Geschmack harmoniert wunderbar mit einer ganzen Reihe von anderen Geschmackszutaten wie Vanille oder Zimt. Du kannst aber ruhig ein wenig herumexperimentieren, vielleicht findest Du ja eine ungewöhnliche Kombination, die Deine Art zu Kochen revolutionieren wird!

Verwende Kokosfett als Geschmacksträger

Fett ist ein Geschmacksträger, also nichts wie rein damit in alles was gut schmecken soll! Das ist nichts für die schlanke Linie, aber wenn Du Dich ausreichend bewegst und auf eine ausgewogene Ernährung achtest, dann kannst Du Dir ab und zu auch was Gutes gönnen. Kokosöl hat den Vorteil, dass es sehr rein hergestellt werden kann. Du weißt also genau, was Du zu Dir nimmst.

Kokosöl ist ein gesunder Energielieferant

Des einen Leid, des anderen Freud. Egal ob gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren: Auch in Kokosöl stecken viele Kalorien. Die kommen genau richtig, wenn Abnehmen nicht Dein wichtigstes Ziel ist, Du ein aktives Leben führst und Dich viel bewegst. Da Kokos so gut haltbar ist, eignet es sich gut um damit Powersnacks zu machen, zum Beispiel für Bergtouren oder Fahrradausflüge.

Mache mit Kokosöl eine aromatische Mayonnaise

Kokosfett ist eine beliebte Zutat für die Paleo-Ernährung. Für eine Kokosöl-Mayonnaise brauchst Du Eigelb, Senf, Zitronensaft, und Olivenöl. Du fängst damit an die Zutaten mit einem Pürierstab zu vermischen und gibst dann nach und nach das Kokos hinzu, bis die Mayonnaise die richtige Konsistenz hat. Du wirst den Geschmack lieben!

So kann Kokosöl Deiner Gesundheit nutzen

Wenn es heißt, dass Kokos alle möglichen Krankheiten heilen kann, dann ist Skepsis angebracht. Wenn Kokos das Allheilmittel gegen die Zivilisationskrankheiten wäre, dann wüssten wir das mittlerweile bestimmt. Aber Kokos kann auf jeden Fall zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. Nutze es bewusst, um Deinen Speiseplan damit zu erweitern. Nimm Kokosnussöl in Bio- oder Rohkost-Qualität, das in kontrolliertem Anbau und von glücklichen Arbeitern unter glücklichen Kokospalmen hergestellt wurde. Weitere Maßnahmen wie eine STK (Sicherheitstechnische Kontrolle) sind nicht notwendig.

Kokosöl – Ein Geheimtipp unter stillenden Müttern

Die empfindlichen Brustwarzen können beim Stillen ganz schön in Mitleidenschaft gezogen werden. Rabiate Säuglinge lassen der Mutter kaum Zeit, dass die stark beanspruchte Haut wieder heilen kann. Mit Kokosöl kann man die Brüste pflegen, ohne dass man sich Sorgen darum machen muss, ob das Kind irgendwelche Cremes hinunterschluckt.

Kokosöl zur Hautpflege gegen Schwangerschaftsstreifen

Eine sanfte Massage ist eine herrliche Sache. Unter bestimmten Umständen kann die Pflege mit Kokosöl dazu beitragen, dass Schwangerschaftsstreifen gar nicht erst entstehen oder nicht so deutlich zu sehen sind. Da die Haut aber stark beansprucht wird und nicht jeder Hauttyp elastisch genug ist um damit klar zu kommen, nutzen manchmal auch Salben oder Kokos wenig.

Kokosöl zur Babypflege statt Babyöl

Kinderhaut ist besonders empfindlich und kann von zusätzlicher Pflege profitieren. Mit Puder geht man gegen Nässe vor und mit Öl verhindert man das Austrocknen. Kokosöl hat den Vorteil, dass Du es überall nutzen kannst. Auch wenn Dein kleiner Liebling nach dem Eincremen alles wieder abschleckt, nimmt er damit nur harmloses, Pflanzenfett zu sich.

Nutze Kokosöl beim Windeln wechseln

Windeln können Babyhaut zu schaffen machen. Nässe, Kunststoff und Gummibänder können die Haut angreifen. Mit Kokos pflegst Du die gefährdeten Stellen und sorgst darüber hinaus für ein angenehmes Aroma.

Kokosfett als Schmiermittel in der Küche

Man glaubt gar nicht, wie viele Bauteile an Geschirr und Küchengeräten regelmäßig geölt werden sollten: Das Scharnier beim Waffeleisen, die Lagerung des Pürierstabs oder die Mechanik im Backofen, durch die man das Backblech ganz einfach herausziehen kann. Da verwendest Du besser keine synthetischen Schmierstoffe, da sie ins Essen gelangen könnten. Kokosöl ist eine gute Alternative!

Kokosöl als Möbelpolitur einsetzen

Sonne, Wind und Regen trocknen Holz aus und machen es spröde. Wasserabweisend Stoffe können helfen die Struktur zu schützen und Deine Möbel zu konservieren. Wenn Du Wert auf einen sanften Umgang mit Deinen Möbeln legst, dann kannst Du es mal mit Kokosöl versuchen. Fang am besten zum Testen an einer Stelle an, die nicht so gut sichtbar ist.

Kokosöl bei verklemmten Reißverschlüssen

Wenn sich Reißverschlüsse nicht mehr so leicht öffnen lassen, kann ein natürlicher Schmierstoff Abhilfe schaffen. Gib einfach einen kleinen Tropfen Kokosöl in den Schieber und beweg ihn ein paarmal bis ganz nach unten und oben. Wenn es sich um ein Kleidungsstück oder ein Accessoire aus Leder handelt, kannst Du gleich auch noch das Leder damit einreiben.

Kokosöl zum Feueranmachen

Wenn Du etwas brauchst, um ein Lagerfeuer oder einen Grill in Gang zu bekommen, dann kannst Du es mit Kokos-Öl versuchen. Kokosöl allein fängt erst bei ca. 288 ° Celsius an zu brennen, aber wenn Du es vorsichtig zu etwas Brennbarem dazu gibst, kann es Dir das Feuermachen erleichtern. Dabei musst Du keine Angst haben, dass Du aggressive Chemikalien an die Finger bekommst.

Kokosfett zur Lederpflege

Leder kann von Kokosöl profitieren. Damit das Material nicht spröde und rissig wird, kannst Du es regelmäßig mit Kokosöl einreiben. Eine kleine Menge reicht, um die Oberfläche vor Feuchtigkeit zu schützen. Zu viel darfst Du nicht nehmen, weil das Leder dann nichts mehr aufnehmen kann. Das erkennst Du an weißen Stellen auf dem Leder. Erwärme sie vorsichtig mit einem Fön und dann wische das überschüssige Fett ab. Einmal im Jahr reibe ich mein ganzes Ledersofa mit Kokosöl ein. Damit ich das Kokosöl besser dosieren kann, mache ich das im Sommer, wenn das Kokosnussöl flüssig ist. Dazu fülle ich etwas Kokosöl ab und verteile es mit den Händen. Das Öl zieht schnell ein. Nach ungefähr einer Stunde wische ich mit einem Mikrofasertuch über das Sofa, um eventuelle Reste von Öl zu entfernen.

Kokosöl kann Dein Deodorant ersetzen

Kokosöl hat einen leichten Eigengeruch und kann damit unangenehme Ausdünstungen überdecken. Außerdem macht es das Öl den Bakterien, die für Gerüche verantwortlich sind, schwerer sich an Deinem Körper wohl zu fühlen. Unabhängig davon, ob Du Dich sowieso mit Kokosöl pflegst, kannst Du ruhig mal darüber nachdenken, Kokos statt Deo zu verwenden.

Kokosöl als sanfter Make-Up-Entferner

Viele Schmink- und Make-Up-Produkte sind auf Ölbasis hergestellt. Deshalb bekommst Du sie auch wieder gut weg, wenn Du ein Öl zur Reinigung nimmst. Kokosöl ist gut verträglich, hält lange und lässt sich auch einfach als Peeling aufbereiten.

Kokosöl als Sonnencreme benutzen

Kokosöl hat zwar keinen besonders hohen Sonnenschutzfaktor, aber Du kannst damit ganz leicht Deine eigene Sonnencreme herstellen. Dafür musst Du nur Zinkoxid oder Titandioxid in der Apotheke kaufen oder zum Beispiel bei Amazon online bestellen. Vermische es dann nach Gebrauchsanleitung mit dem Kokosöl. Experimentiere ein wenig mit Deinen Lieblingszutaten herum und Du wirst bald die beste Lösung für eine selbstgemachte Sonnencreme finden!

Kokosöl gegen Pickel und Hautunreinheiten einsetzen

Hautunreinheiten werden entweder von Bakterien verursacht oder begünstigen zumindest deren Wachstum. Um dagegen vorzugehen, ohne das Gewebe zu schädigen, kannst Du Kokosöl nehmen. Das Öl unterstützt die hauteigene Fettbarriere und vergrault Bakterien.

Kokosöl gegen Cellulite einsetzen

Wie bei den Schwangerschaftsstreifen gilt, dass Kokosöl kein Allheilmittel ist. Regelmäßige Massagen mit Kokosöl können aber die Durchblutung fördern, was sich wiederum positiv auf die Entwicklung der Cellulite auswirken kann. Haut und Gewebe werden dadurch auch geschmeidiger.

Kokosöl gegen Ungeziefer benutzen

Zecken, Mücken und andere Plagegeister mögen Öl gar nicht. Erst recht nicht, wenn Stoffe wie die Laurinsäure darin stecken. Du kannst Kokosöl für Dich und Deine gesamte Familie verwenden und sogar für Deine Haus- und Nutztiere. Am besten, Du verwendest dafür ein Öl in Bio-Qualität, das möglichst wenig Eigengeruch hat, denn Mücken sind vielleicht nicht die einzigen Tiere, die etwas gegen den Duft von Kokos haben.

Kokosöl als Kariesschutz verwenden

Kariesbakterien brauchen Zucker, Wasser und etwas Zeit, dann können sie ihr zerstörerisches Werk tun. Mit Kokosöl kannst Du dazu beitragen, dass sie nicht bekommen, was sie brauchen. Mit dem so genannten Ölziehen verscheuchst Du diese und andere Mitbewohner nach dem Zähneputzen aus den Zahnzwischenräumen und sorgst dafür, dass sie sich nicht mehr so leicht einnisten können.

Kokosöl ist auch ein pflegendes Aftershave

Nach dem Rasieren kann das Gesicht gereizt sein. Um es zu schützen und um den natürlichen Fettgehalt wiederherzustellen, kannst Du auch Kokosöl als Aftershave verwenden. Ein paar Tropfen im Gesicht verteilt ziehen schnell ein, brennen nicht und umgeben Dich mit einem angenehmen Geruch.

Kokosfett für sicheres Grillen

Je nachdem ob Du elektrisch, mit Gas oder Kohle grillst, kann die Temperatur sehr unterschiedlich sein. Deshalb empfehlen wir Dir ein Öl, das sich erst bei starker Hitze verändert und zu qualmen anfängt. Streich Deinen Grillrost mit Kokosöl ein und er bleibt länger geschützt, als wenn er direkt mit der Marinade in Kontakt kommt.

Kokosöl für die wohltuende Massage

Für Massagen kannst Du das Kokosfett erst anwärmen oder es schon im festen Zustand verwenden. Massiere Verspannungen weg, bis das Fett schmilzt und verteile es dann über den Körper. Du wirst sehen, dass Du damit auf jeden Fall eine Massage hinbekommst, die angenehm duftet.

Mit Kokosöl malen

Hast Du schon mal probiert Deine eigenen Farben herzustellen? Dafür verwendet man traditionell Leinöl und ein paar andere Sorten. Aber für Deine farbenfrohen Bilder ist vielleicht Kokosöl die bessere Grundlage. Damit sehen sie nicht nur gut auch, sondern verbreiten auch einen angenehmen Hauch von Exotik.

Kunst mit Kokosfett

Zugegeben, das ist für die meisten nur eine Spielerei: Aber so wie Du aus Fondant, Marzipan und Butter kleine Ornamente und Kunstwerke für Lebensmittel gestalten kannst, geht das auch mit Kokosfett, am besten frisch aus dem Kühlschrank. Du kannst es schnitzen oder in Form schmelzen. Kneten ist schwieriger, weil es dafür genau die richtige Temperatur haben muss. Die fertigen Kunstwerke verzieren dann Deine Torten oder andere Kreationen.

Holz, Leder und anderes imprägnieren mit Kokosöl

Nicht nur Holz und Leder freuen sich über regelmäßige Pflege. Auch Terrakotta und andere Materialien können von etwas Kokos profitieren. Informiere Dich aber vor der Anwendung am besten beim Hersteller, ob Kokosöl für das jeweilige Material geeignet ist. Stelle sicher, dass Du damit keine Lebensmittelmotten anlockst.

Kokosöl als pflegender Badezusatz

Beim Baden weichst Deine Haut auf und Du kannst viel vom natürlichen Hautfett verlieren. Um die Haut wieder glänzend zu machen, kannst Du gleich ein wenig Kokosöl ins Badewasser geben. Dabei kommt es auf das richtige Mischverhältnis an. Ein paar Tropfen in der Wanne reichen meistens vollkommen aus. Wenn Deine Haut danach noch trocken ist, creme etwas nach. Bei trockenem, strohigem Haar verteile eine erbsengroße Menge Kokosöl in den Händen und streiche damit durch Deine Haare.

Kokosöl zum Kerzen-selber-machen

Aus geschmolzenem Bienenwachs und Kokosöl kannst Du selbst Kerzen machen. Dazu brauchst Du Kokosöl und Bienenwachs im Mischungsverhältnis 1:1 und einen guten Docht. Dann kannst Du die Kerzen gießen oder ziehen, was ein wenig länger dauert. Auf jeden Fall bekommst Du damit einen angenehmen Duft nach Honig und Kokos.

Kokosöl als Geschenk

Wenn wir die vielen Anwendungsmöglichkeiten für Kokosöl noch einmal Revue passieren lassen, dann ist es eigentlich ein tolles Geschenk. Es schmeckt, pflegt, brennt, duftet und vertreibt auch noch Ungeziefer. Wenn Du es einem ganz besonderen Menschen schenkst, dann könnt Ihr es gleich für eine Massage nutzen.

Kokosöl für Tiere

Wie Du Kokosöl speziell für Tiere verwenden kannst, erfährst Du im folgenden Artikel, den wir für Dich gepostet haben: Kokosöl für Hunde, Katzen und Pferde: Wie anwenden und wo kaufen?

Seife machen aus Kokosnussöl

Aus Kokosöl kannst Du neben Lebensmitteln auch selber Seife herstellen, wenn Du keine Angst vor ein wenig Chemie hast und in einem gut belüftbaren Raum arbeitest. Dafür brauchst Du Natriumhydroxid, Wasser, Öl und Formen. Hol Dir die Zutaten, Schutzkleidung, ein Rezept und am besten jemanden, der das schon einmal gemacht hat und los geht’s!

 

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