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Mit den Stars im Bett: Moderator und Aktivist Oliver Schulte im Interview

von Thorben Grünewälder
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Oliver Schulte

Inhaltsverzeichnis

Oliver „Olly“ Schulte ist Moderator, Entertainer und in der Aidsprävention aktiv. Über sein Projekt „Bielefelder Bettgeschichten“, interviewt er prominente Gäste wie NRW-Familienministerin Christina Kampmann oder Beststellerautorin Hera Lind. Weshalb die Aufklärung über Aids immer wichtiger wird und welche Projekte er als nächstes starten möchte, verrät er uns im Interview.

Lieber Olly, Du bist eigentlich IT-Experte und hast für namhafte Kunden – unter anderem aus der Tourismusbranche – gearbeitet. Wann entstand in Dir der Wunsch, Moderator zu werden?

Das habe ich noch nie jemandem erzählt. Als ich 10 Jahre alt war, gab es zum Karneval an der Schule einen bunten Abend. Durch das abwechslungsreiche Programm führte ein Oberstufenschüler. Ich glaube er wurde Salvo genannt und war ein ziemlich cooler Typ. Seine Bühnenpräsenz, sein Humor und sein Charme haben mich augenblicklich in den Bann gezogen. Ich wollte so sein wie er, oder zumindest das machen, was er so gut konnte: Leute unterhalten. Und er war eindeutig besser, als sämtliche Darbietungen des Abends.

Ein paar Monate später, gab es einen Eltern-Besuchstag. Bei der Planung des Tages habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und vorgeschlagen, einen kleinen Ableger von Dalli-Dalli zu organisieren. Einige Eltern sollten die Kandidaten sein. Ich wagte kaum zu hoffen, aber erstaunlicherweise, gewährte man mir den Wunsch in die Fußstapfen von Hans Rosenthal zu steigen. Den kannte damals jeder. Ich war nur eine halbe Stunde Showmaster vor einem kleinen Publikum in einem Aufenthaltsraum und ich war extrem aufgeregt. Zu meinem großen Erstaunen kam das sehr gut an. Das war der Anfang.

Von da an habe ich immer wieder nach Gelegenheiten gesucht, um zu moderieren. In meiner Jugendzeit habe total gerne getanzt und wir hatten in der Schule ein großes Schloss mit einem Ballsaal. Was lag da näher, als große Bälle zu organisieren und auch gleich die Conference des Abends zu übernehmen. Während meines Zivildienstes im Altenheim gab es ständig Anlässe, auf denen ich mich kreativ austoben konnte. Geburtstage, Jubiläen und Feiern. Bei solchen Events konnte ich texten, singen und Sketche aufführen. Das Publikum war immer total dankbar und der Zivi-Job wurde dadurch deutlich abwechslungsreicher.

Dass ich Moderation jemals zu meinem Hauptberuf machen würde, hätte ich allerdings nie für möglich gehalten. Dazu fehlte mir immer der Mut. Und an manchen entscheidenden Weggabelungen auch die entsprechenden Förderer.

Da ich gleichzeitig sehr technikbegeistert war, habe ich mich schließlich entschlossen etwas technisches zu studieren und Moderation und Entertainment eher nebenberuflich weiter zu verfolgen. In den letzten Jahren gab es so viele positive Rückmeldungen, dass ich mich entschlossen habe, den Moderator-Job stärker zu fokussieren und vom Spielbein zum Standbein zu machen.

Oliver Schulte

Oliver Schulte ist Moderator, Entertainer und holt sich die Stars ins Bett.

Kürzlich hast Du mit Alfred Biolek ein großes Vorbild getroffen. Wie kam es zu diesem Treffen und was hast Du aus dieser Begegnung mitnehmen können?

Ich war auf der Suche nach einem Mentor. Jemandem, der lange Zeit erfolgreich als Moderator tätig war und sich zur Ruhe gesetzt hat, also keine Konkurrenz mehr fürchten muss, gleichzeitig aber vielleicht seinen reichen Erfahrungsschatz weitergeben möchte. Alle diese Aspekte vereint für mich Alfred Biolek. Und ich fand „Bio“ immer schon toll. Er war immer so bescheiden, freundlich und gütig – mit einem Wort: glaubwürdig. Irgendwie jemand der „alten Schule“ und trotzdem eine Legende.

Also habe ich ihm einen langen Brief geschrieben. Bio hat mich ein paar Wochen später angerufen und zu sich nach Hause eingeladen. Bis er mir dann gegenüberstand, habe ich immer gedacht: „Das passiert nicht wirklich, da kommt jetzt sicher noch etwas dazwischen.“

Unser Treffen in Köln in seiner Wohnung war dann total schön. Alfred Biolek war genauso authentisch, wie ich ihn eingeschätzt hatte, sehr freundlich und rundum der perfekte Gastgeber. Er hat mir einiges über seinen Werdegang erzählt, warum er sich aus dem Show-Business zurückgezogen hat und dass er heute von den vielen schönen Erinnerungen lebt. „Bio“ hat im Laufe seiner Karriere  mit so vielen großen Leuten zusammenarbeiten dürfen, mit vielen Welt-Stars. Aber zu denen hat er heute keinen Kontakt mehr. Denn das sind eben keine Freunde sondern quasi Arbeits-Kontakte.

Genau über diesen Aspekt hatte ich noch nie nachgedacht. Ob er nicht traurig darüber sei, so wie einst sein Kollege Heinz Schenk, habe ich ihn gefragt. Nein, es bleiben einem ja die vielen Erinnerungen und ein paar echte Freundschaften aus dem privaten Leben hat Bio geantwortet und leise gelächelt. Das war ein magischer Moment.

Alfred Biolek hat mir mitgegeben, dass die Idee mit den „Bielefelder Bettgeschichten“ eine eigene Talkshow ins Leben zu rufen, perfekt sei. So hat im Prinzip auch seine Moderatoren-Tätigkeit angefangen. Denn der „Kölner Treff“ war anfangs noch ganz ohne Fernsehen. Der Rest ergäbe sich dann ganz von alleine. Das hat mir sehr viel Mut gemacht. Und das gibt mir auch heute noch viel Kraft, wenn es mal nicht ganz so rund läuft, wie ich mir das gerne wünsche.

Du bist ja auch in der Aidsprävention aktiv. Seit wann engagierst Du Dich und weshalb ist dieses Thema nach wie vor so wichtig?

In den 80er Jahren, waren Sexualität und AIDS ein total verschmolzenes Thema. Es gab keine Heilung, keine Medikamente. Der Krankheitsverlauf war erschreckend, die Verunsicherung groß. Freunde und Bekannte von mir sind an HIV erkrankt und gestorben. Ich wollte nicht tatenlos zusehen, sondern selbst aktiv werden und habe mich Ende der 80er Jahre, als ich zum Studieren nach Bielefeld zog, in der AIDS-Hilfe engagiert.

Als Mitte der 90er Jahre dann die Präventions-Kampagne „Herzenslust“ ins Leben gerufen wurde, hat mich die Geschäftsführung der AIDS-Hilfe gefragt, ob ich ein ehrenamtliches Präventions-Team leiten möchte, um kreative Aktionen rund um die Themen Liebe, Sexualität, Geschlechtskrankheiten, Partnerschaft und AIDS zu entwickeln und durchzuführen. Das passte wieder genau in den Moderations-Bereich und ich habe begeistert zugesagt.

Das Thema AIDS mag in vielen Köpfen nicht mehr drin sein. Die Krankheit hat heute zumindest in den westlichen Industrieländern ein anderes Gesicht. Es gibt sehr gute Medikamente und Behandlungsmethoden. Man weiß heute sehr viel mehr über HIV als in den 80er Jahren.

Dennoch ist die Anzahl der Neudiagnosen nach wie vor viel zu hoch. Im Jahr 2015 gab es in Deutschland 3.674 HIV-Neudiagnosen, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Und eine HIV-Infektion ist kein Spaß, das kann einem jeder infizierte Mensch bestätigen. Es gibt nach wie vor nur einen Schutz: Prävention.

Was wir bei unseren Aktionen immer wieder feststellen, ist eine große Ermüdung und eine zunehmende Abwehr des Themas. Bei aktuellen Fragebogenaktionen, die wir auf Partys durchführen, ist uns jedoch aufgefallen, wie groß die Wissenslücken sind. So ist zum Beispiel vielen Menschen gar nicht bekannt, dass eine Geschlechtskrankheit das Risiko sich mit HIV zu infizieren deutlich erhöht. Auch das Thema „Schutz durch Therapie“ ist noch ziemlich unbekannt. Grund genug für uns, diese Bereiche immer wieder auf neue kreative Art und Weise auf die Bühne zu bringen.

Für manche Menschen sind Veranstaltungen wie der CSD nur ein schwuler Karneval. Ist die ursprüngliche Botschaft auf der Strecke geblieben?

Das kommt sicher auch darauf an, wo der CSD stattfindet. In Bielefeld ist der CSD nach wie vor recht politisch und definitiv eher eine Demonstration, als ein Karneval. Außerdem haben wir in Ostwestfalen ja auch eher wenig mit Karneval am Hut (lächelt).

Beim anschließenden Straßenfest auf dem Siegfriedplatz, gibt es sehr viel Standplätze von Organisationen und es gibt seit Jahren jedes Mal eine politische Talkshow auf der Bühne.

Wir haben in Deutschland in den letzten Jahren viel erreicht. Dennoch gibt es nach wie vor keine vollständige rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Das zeigt die immer noch vorhandenen Vorbehalte. Andere Länder sind da viel weiter. Worüber auch viele nicht nachdenken: Wenn man schwul, lesbisch oder trans ist, kommt immer der Punkt, an dem man sich entscheiden muss, ob man sich outet oder nicht.

„Schwule Sau“ ist immer noch das gängigste Schimpfwort an Schulen. Der auch in Deutschland aufkommende Rechtspopulismus möchte gerne wieder zurück zum uralten Familienbegriff, jede Abweichung davon wird abgelehnt. Alles Grund genug weiter zu demonstrieren und zu kämpfen.

Mit Ingolf Lück, Hera Lind oder Oliver Welke, kommen ja einige TV-Stars und Promis aus Bielefeld. Hast Du eine Idee, wieso ausgerechnet die „langweilige“ Stadt in Ostwestfalen so viele unterhaltsame Persönlichkeiten hervorbringt? Was liebst Du generell an Bielefeld?

Haha – da fällt mir doch gleich der Spruch ein, dass der größte Humor der ist, der aus der Tristesse entsteht. Nein, aber im Ernst, Bielefeld ist keine Medienstadt und daher vielleicht auch nicht der beste Wohnort für „TV-Stars“. Außerdem will man sich doch verbessern. Und so bin ich von einem Kuh-Dorf nach Bielefeld gezogen. Sollte ich mal zu größerer TV-Prominenz aufsteigen, so wird sich vielleicht das Dorf meiner erinnern und damit zu rühmen wissen (lacht).

Ich bin sicher, dass es viele Regionen in Deutschland gibt, von deren Einwohnern man ebenso sagen würde, sie wären eigentlich eher bodenständig und verschlossen. Es scheint so, als würde nur der Ostwestfale diese eher als negativ geltenden Eigenschaften irgendwie gerne in einer Monstranz vor sich hertragen. Da ist es dann auch kaum verwunderlich, dass sich der Mythos der „Bielefeld-Verschwörung“  so hartnäckig hält. Bielefeld hat möglicherweise nur ein Image-Problem.

Denn auf der anderen Seite erlebe ich es oft, dass viele Veranstaltungen meist sehr gut besucht sind und das wir hier eine große und blühende Kultur- und Musik-Szene haben. Wir geben eben nur nicht so damit an. Auch habe ich es schon öfter erlebt, dass das Publikum recht verhalten reagiert und wenn man dann nachher gefragt hat, kam die große Begeisterung, von der man im ersten Moment nichts gemerkt hat. Vielleicht sind wir Ostwestfalen einfach nur ein wenig schüchtern und wollen herausgefordert werden.

Ich mag das Ruhige und Unaufgeregte an Bielefeld. Hier ist man immer sofort im Grünen, schaut in den Teutoburger Wald oder vom Teuto herunter in die Stadt. Man kommt überall schnell mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Es ist im Grunde alles vorhanden, was man braucht. Mir fehlt ein Fluss oder ein großer See  und vielleicht ein kleiner Flughafen. Im Fußball könnten wir einfach besser sein. Und Welt-Stars wie Madonna und Adele sollten auch mal Bielefeld die Ehre erweisen und Konzerte geben. Oder zu mir in die Bettgeschichten kommen, daran arbeite ich aber noch (lächelt).

Mit den Bielefelder Bettgeschichten hast Du ein neues Projekt ins Leben gerufen. Kannst Du uns kurz erklären, worum es sich dabei handelt?

Früher waren die Schlafgemächer der Herrscher und Könige Orte, in denen Audienzen abgehalten wurden. Regiert wurde vom Bett aus. Im Bett liegen und sich was erzählen, das tun wir doch alle gerne. Und wer kennt nicht die Momente, wo man mit Übernachtungsgästen noch stundenlang vor dem Schlafen im Pyjama plauderte. Und was gibt es schöneres, als Sonntagmorgens zusammen mit einem Milchkaffee ein wenig länger liegen zu bleiben und zu plaudern.

„Bielefelder Bettgeschichten“ ist eine Talkshow, in der ich interessante und spannende Menschen aus und in der Region in einem Bett in einem Schaufenster in der Altstadt interviewe, im Liegen und unter der Decke.

Die Zuschauer können draußen vor der Scheibe zusehen und zuhören, Passanten können stehen bleiben und staunen. Das Schaufenster ist wie ein riesiger Fernseher, nur das es eben LIVE und in 3D ist. Und hinter der Scheibe bleibt genug Privatsphäre. Man kommt sich schnell näher, wenn man sich eine Decke teilt. Neben den Interviews machen wir auch Aktionen, wie Lieder singen oder verkosten Wein, Eis und vieles mehr. Und das Publikum kann Fragen an die Talkgäste stellen und mitmachen. Die ganzen Folgen gibt es dann später auf Youtube zu sehen.

Bettengeschäft

Auch Bestsellerautorin Hera Lind und NRW-Familienministerin Christina Kampmann waren schon in den Bielefelder Bettgeschichten zu Gast.

Wenn Du es Dir aussuchen könntest: Welchen Menschen würdest Du gerne interviewen?

Ich würde sehr gerne eine Dokumentationsreihe über die Gärten, Häuser und Schlösser des National Trust in Großbritannien fürs Fernsehen machen und viele der freundlichen und ehrenamtlichen Helfer in deren Einrichtungen interviewen. In den letzten Jahren habe ich so viele wunderschöne Eindrücke in den vielen, gepflegten Anwesen in Schottland, England und Nord-Irland gewonnen und dabei viele herzerwärmende Menschen kennengelernt, denen würde ich mich gerne intensiver widmen. Bei der Gelegenheit wäre es natürlich naheliegend auch gleich noch die Queen persönlich zu interviewen.

Das wäre natürlich ein Highlight – für mich UND für die Queen (lacht). Darüber hinaus gibt es viele prominente Menschen mit bewegter Lebensgeschichte und einer gewissen Reife, die ich unbedingt mal interviewen möchte. Viele kennt man ja nur von ihrer Arbeit aber kaum privat.

Mich interessiert, was sie erlebt haben, was ihr Vermächtnis ist, welche Ausstrahlung sie haben, wenn man sie im echten Leben trifft. Und Barbra Streisand würde ich gerne mal fragen, ob sie ihre eigenen CDs spielt, wenn sie Gäste hat.

Für die Bettgeschichten habe ich eine sehr lange Liste von möglichen Gästen. Viele davon kommen aus der Region, manche sind lokale Originale, andere echte Promis aus ganz Deutschland. Aber mehr verrate ich noch nicht. Nur eins vielleicht:

Genial wäre natürlich ein Interview mit beiden Kessler-Zwillingen im Bett, die zanken sich immer so herrlich. Und sie haben immer gesagt, dass sie es sehr seltsam fanden, wenn ein Mann mit ihnen beiden ins Bett wollte. Das bekäme dadurch eine ganz neue Sichtweise (lacht).

Gibt es auch Moderatoren oder Showmaster, die Du ganz schrecklich findest, oder Shows, die Deiner Meinung nach völlig überschätzt sind?

Davon gibt es reichlich. Aber das ist ja auch immer Geschmackssache. Ein Großteil der Reality-Formate sagt mir nicht so zu. Besonders nicht, wenn sie gescripted sind und wohlfrisierte Moderations-Roboter für Geld und Ruhm ihre Gäste und Teilnehmer reinlegen, die sich dann nicht mehr auf die Straße trauen können, ohne ausgelacht zu werden.

Von welchem Moderator, würdest Du Dich gerne interviewen lassen und gibt es eine Show, die Du einmal gerne moderieren würdest?

Inas Nacht mit Ina Müller finde ich großartig, da wäre ich gerne mal zu Gast. Außerdem finde ich Carpool Karaoke mit James Corden genial, sowas möchte ich gerne mal machen.

Wenn Du die Wahl hättest? Würdest Du lieber mit Alfred Biolek zum Promi-Dinner gehen oder mit Thomas Gottschalk Promi-Shopping-Queen gewinnen?

Oha, auch auf die Gefahr hin, mich jetzt unbeliebt zu machen: Ich fürchte, ich bin weder Promi-Shopping-Queen-Fan, noch habe ich je den Hype um Thomas Gottschalk mitgemacht. Ich koche gerne, bewirte sehr gerne Gäste und gehe selbst mit großer Freude auf gesellige Dinner-Partys. Alfred Biolek ist ein super Gastgeber und garantiert ein ebenso unterhaltsamer wie geistreicher Tischnachbar. Also keine Frage: Promi-Dinner mit Bio! 

Aller Anfang ist schwer. Hast Du einen Tipp für angehende Moderatoren?

Ich glaube, die wichtigste Eigenschaft, die man als Moderator braucht, ist Authentizität. Manche sind erfolgreich, obwohl sie genau diese nicht haben. Finde heraus, wer du bist, was du gut kannst und was dir Spaß macht. Und nimm keine Aufträge an, die dir keinen Spaß machen. Verkaufe dich nicht unter Wert. Suche dir ein paar gute Freunde und falls möglich einen Mentor, der dich unterstützt und weiß, wie man konstruktive Kritik äußert.

Sei immer freundlich, offen und neugierig. Selbstkritik ist hilfreich, Perfektionismus nicht. Und lass dich nicht beirren, von niemandem. Baue dir nach und nach ein Netzwerk auf und zeige überall Präsenz. Mach im Zweifel alles selbst oder wisse, wie man gut delegiert. Und wenn jemand sagt: „Ich bringe dich ganz groß raus“ lauf schnell weg.

Gibst Du uns einen Ausblick in Deine nächsten Projekte? Was sind Deine Pläne?

Momentan bin ich viel mit den „Bielefelder Bettgeschichten“ beschäftigt. Ich versuche, von Folge zu Folge dazuzulernen und besser zu werden. Die Akquise neuer Gäste ist sehr zeitaufwändig und manchmal nicht so einfach. Ich habe aber noch viele Ideen für weitere Aktionen mit Überraschungsgästen, Bettgeschichten zu wichtigen Anlässen wie Nachtansichten oder Leineweber und an unterschiedlichen Orten wie etwa Open-Air oder in Möbelhäusern.

Dazwischen kommen immer wieder die unterschiedlichsten Moderations-Anfragen, die für sehr viel Abwechslung sorgen. Ich werde sicherlich häufiger mit den beiden Chören, in denen ich singe, auftrete und sitze im Planungs-Komitee für ein großes Chor-Festival in der Rudolf-Oetkerhalle.

Lieber Olly, wir danken Dir ganz herzlich für den Einblick in Deine Arbeit und sind gespannt, welchen Star Du Dir als nächstes ins Bett holst!

Mehr über Moderator und Entertainer Oliver Schulte und sein Projekt „Bielefelder Bettgeschichten“, findet Ihr hier.

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