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Freie Hochzeiten: Das große Interview mit Trautante Friederike Delong

von Thorben Grünewälder
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Paar küsst freie Hochzeitsrednerin

Inhaltsverzeichnis

Friederike Delong ist „Trautante“. Das heißt, sie verheiratet Paare, die ganz persönlich und auf ihre Art „Ja“ sagen möchten – frei von Konventionen und Vorschriften. Egal, ob Ihr gleichgeschlechtlich liebt, Christ, Molem oder Atheisten seid: Friederikes Leidenschaft ist es, Euch dabei zu helfen, dass die Hochzeit der schönste Tag Eures Lebens wird.

Im großen „Liebe & Familie“-Interview erklärt Friederike Delong, wie sie „Trautante“ wurde und welche ausgefallenen Trauungen ihr besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Hallo Friederike. Erst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview genommen hast. Als erstes würde uns interessieren: Wann hattest Du die Idee, Dich als „Trautante“ selbstständig zu machen? Was war der Anstoß?

Alles begann, als ich bereits mehrere Jahre als Expertin für Corporate Identity Management selbständig war und mich ständig mit den Persönlichkeiten verschiedenster Unternehmen beschäftigte. Im Jahr 2012 bekam ich dann einen wundervollen Heiratsantrag von meinem tollen Mann. Und ich sagte natürlich „Ja“. In der folgenden Vorbereitungszeit lernte ich sehr viele Bräute im Internet kennen und wir planten alle gemeinsam unsere Hochzeiten.

Bis eine dieser Bräute sagte, sie würde keinen Redner finden, der kein Theologe sei. Und ich antwortete – in meinem jugendlichen Leichtsinn – „Ach Miri, ’ne Trauung, das mach ich Dir schon“. So wurde ich Traurednerin und habe diese unbedachten Worte seit diesem Moment nicht ein Mal bereut. Ganz im Gegenteil. Ich liebe diesen Beruf und meine Brautpaare einfach unglaublich.

Paar küsst freie Hochzeitsrednerin

Freie Hochzeiten kommen ohne Kirche und Pastor aus

Kannst Du uns kurz erklären, was eine freie Trauung von einer „herkömmlichen“ durch einen Pfarrer oder Priester unterscheidet?

Es gibt verschiedene Arten von Trauung. Zum ersten ist da natürlich die standesamtliche Trauung. Um gesetzlich verheiratet zu sein, kommt man um diese Trauung nicht herum. Diese Trauung folgt natürlich den gesetzlichen Vorschriften. Zusätzlich zu diesem formellen Akt, gibt es dann natürlich diverse religiöse Zeremonien zur Eheschließung. In unserem Kulturkreis sind das meist christliche Trauungen oder Segnungen.

Diese Trauungen folgen der vorgeschriebenen Lithurgie. Und dann gibt es noch Trauungen durch Theologen, die keiner der großen Kirchen angehören, philosophische Trauungen, schamanische Trauungen und Trauungen, die einem sehr esoterischen Weltbild folgen. Der Phantasie und Ausrichtung sind dort keine Grenzen gesetzt.

Was eine freie Trauung, wie ich sie gestalte, von Trauungen vieler meiner Kollegen unterscheidet, ist, dass ich kein bestimmtes Weltbild propagiere und bei mir das Brautpaar und seine Persönlichkeit im Mittelpunkt der Zeremonie steht. Ich konzentriere mich voll und ganz auf diese beiden Menschen und versuche ihre Persönlichkeit, die Paarpersönlichkeit und ihre Liebe so zu feiern, wie sie nun mal sind. Und dabei muss ich absolut keine Regeln beachten. Egal wie, egal wo und egal wann, bei und mit mir können Brautpaare einfach genau so getraut werden, wie sie nun mal sind. 

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Bietest Du neben der eigentlichen Trauung auch andere Leistungen oder eine Beratung rund um die Hochzeit an?

Ich stehe meinen Brautpaaren natürlich gern zur Seite für alle Möglichkeiten Ideen, Tipps, Tricks und Hinweise. Tatsächlich zuständig bin ich aber ausschließlich für die Trauzeremonie. Was aber nicht heißt, dass ich nicht auch mal anpacke, wenn Not am Mann ist (lacht).

Kannst Du Dich an Deine erste Trauung erinnern? Wie hast Du Dich vorbereitet? Warst Du nervös?

Natürlich kann mich an meine erste Trauung erinnern. Ich kann mich sowieso an die meisten meiner Brautpaare und Trauungen erinnern! Die ersten beiden Menschen, die ich um ihr Ja-Wort bitten durfte, waren Isa und Manny und die Vorbereitungen unterschieden sich nicht wesentlich von dem, wie ich mich heute mit meinen Brautpaaren vorbereite: es gab einige Vorbereitungsgespräche, ich schrieb einen Ablauf und war selbstverständlich aufgeregt.

Und es war äußerst amüsant, denn auf meine Frage im Vorgespräch, ob die Beiden ein Thema oder ein Motto oder Ähnliches hätten, antwortete Manny ganz spontan mit „Sturm“. Und Isa schaute ihn nur völlig verdattert an.

Seine Antwort auf ihren fragenden Blick war aber mehr als eindeutig: „Es ist doch so: Im Moment ist es angenehm auf unserer See, wir freuen uns auf die Hochzeit, wir lieben uns und schippern so vor uns hin. Aber wir hatten auch schon stürmische Zeiten und werden sie sicher mal wieder haben. Aber gemeinsam können wir alles schaffen. Außerdem kannst du dann ab heute nicht mehr behaupten, ich hätte mich nicht an den Hochzeitsvorbereitungen beteiligt!“ (lacht)

Damit war das Thema erledigt und das Motto der Trauung war tatsächlich Sturm. Also überlegte ich nach dem Gespräch, wie ich dieses Thema umsetzen könnte, schrieb das erste Gedicht meines Lebens, denn es gab sonst einfach kein Gedicht, dass von Sturm handelte aber gut endete, überlegte mir Rituale und legte alles daran, das Brautpaar glücklich zu machen. Und freute mich danach umso mehr, dass ich das geschafft habe. Auch wenn ich erst dachte, ich hätte diverse Seiten meiner Rede überlesen. Denn die Trauung verging einfach wie im Flug.

Du schreibst, dass es bei Dir keine Trauung „zwei Mal“ gibt. Erinnerst Du Dich an eine Hochzeit, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben ist, oder die sehr verrückt war?

Es gibt einige Trauungen, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind und einige Trauungen die besonders verrückt waren. Um nur mal ein paar davon zu nennen: Anna und Daniel haben auf einem Schiff geheiratet und das Thema der Trauung war „Zoo“. Die ganze Trauung war dann aufgebaut wie eine Zooführung, wobei die Erklärungstafeln über die Tiere von den Gästen als Karikaturen des Brautpaares gemalt wurden. Julia und Christian haben in ihrer Trauung erst eine Schublade angemalt und dann mit einem Vorschlaghammer zertrümmert, weil sie einfach in keine Schublade passen.

Ina und Tommy haben in einer Podiumsdiskussion geheiratet, Janina und Jasmin haben in einem Zirkuszelt gefeiert und so war auch ihre Trauung eine Zirkusvorstellung. Dany und Elys Motto war „Festival“ und wir spielten ein berühmtes Trinkspiel zum Ja-Wort. Nina und Christoph haben aus echtem Metall Nägel gegossen, weil die Frage beim Heiratsantrag lautete „Komm, lass uns Nägel mit Köpfen machen!“. Steffi und Patrick haben auf dem Fußballplatz geheiratet und das nach dem gleichen Ablauf wie bei einem Fußballspiel. Heike und Matthias – passionierte Krimifans – wurden mit Beweisführung und Zeugenaussagen des Komplizentums überführt. 

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So könnte ich fast ewig weitermachen. Es wurden Kisten gepackt, Preise verliehen, Quizshows gespielt, Traummänner geangelt, Bäume gepflanzt, Schilder gedruckt, Beachvolleyball gespielt, Bowlen gemischt, Briefe geschrieben, Bücher gebunden, Busse und Fahrräder gebaut, Schüsseln graviert, Chemikalien ineinander gekippt, Cocktails gemischt, Daumenkinos gebastelt, Ringe eingefroren und aufgetaut, Puzzles gelegt, Sandwiches belegt, Gewürzmischungen gemischt, Häuser gebaut, Bilder gemalt, Brautsträuße gebunden, Dinge in Kunstharz gegossen, Lieder geschrieben, Postkarten geschrieben, diverse Reisen unternommen, Kuchen und Brote gebacken, Geschlechter von Babys in Trauungen verraten, Tattoos gestochen, Pinatas zerhauen, Wurstsalat gemischt, Tische aufgebaut und vieles mehr.

Und auch, wenn das jetzt alles sehr lustig und fröhlich klingt – was es ja auch ist: Aber auch in meinen Trauungen gibt es besinnliche, romantische und rührende Momente. Denn ich habe dann mein Bestes gegeben, wenn Brautpaar sowie Gäste lachen und weinen und das am besten alles gleichzeitig.

Hat auch schon einmal jemand „Nein“ gesagt?

Sogar schon zwei Mal. Allerdings war dann die Frage so umformuliert, dass das Resultat eben doch Liebe bis ans Lebensende war und ist.

Gibt es einen Trend? Etwas, das sich viele Paare wünschen?

Ich würde das nicht unbedingt einen Trend nennen und ich kann auch nur von meinen Brautpaaren ausgehen. Die allerdings legen besonders großen Wert auf eine besonders persönliche Trauung, die vom Brautpaar erzählt und nicht von irgendwelchen Weltanschauungen, Ideologien oder sonstigen Vorschriften.  Dabei darf es ruhig auch traditionell zugehen, besonders wichtig ist aber, dass das Brautpaar im Mittelpunkt steht. Denn das ist es, worum es geht: Die Lieber zweier Menschen, die sich versprechen, miteinander durchs Leben zu gehen.

Hochzeitsgruppe steht im Freien vor einer Kapelle

Eine Trauung im Freien kann romantisch und bunt zugleich sein.

Hast Du auch Brautpaare abgelehnt, die Dir unsympathisch waren?

Ja, das habe ich bereits. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich nur dann eine wirklich tolle Trauung gestalten kann, die dem Brautpaar auch gerecht wird, wenn das Brautpaar und ich uns wirklich mögen. Also haben sowohl das Brautpaar als auch ich das Recht uns gegeneinander zu entscheiden. Es kommt selten vor, aber ab und an eben doch. Und es gab sogar schon mal einen Blumenstrauß von einem abgelehnten Brautpaar, weil ich ihnen einen Kollegen empfohlen hatte und der wirklich sehr viel besser zu ihnen und ihrer Vision ihrer Hochzeit passte, als ich das je gekonnt hätte. Solche Momente bestätigen natürlich, dass ich das genau richtig mache. 

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Können sich auch homosexuelle Paare von Dir trauen lassen?

Selbstverständlich und völlig ohne jegliche Frage. Mir ist nicht wichtig, welches Geschlecht, welche Kultur oder welchen Hintergrund ein Paar hat. Mir ist wichtig, dass die Beiden sich lieben und da mache ich einfach keinen Unterscheid zwischen hetero, homo, trans oder buntgeringelt.

Wen ich nicht verheiraten würde sind engstirnige, verbohrte und verschlossene Menschen, die auf andere Menschen herabblicken oder die eine Weltanschauung propagieren, die ich einfach nicht teilen kann. Zum Beispiel würde ich Niemanden verheiraten, der ernsthaft meint, geflüchtete Menschen aus Kriegsgebieten sollte man nicht mit offenen Armen empfangen.

Was glaubst Du, macht eine gute „Trautante“ aus?

Es kann nur eine Trautante geben (lacht)

Eine gute Traurednerin oder einen guten Trauredner machen meines Erachtens aber vor allem Empathie, ein offenes Ohr und Verständnis aus. Er sollte gut zuhören und Stimmungen erfassen können, zwischen den Zeilen lesen und gewillt sein, die Persönlichkeit des Paares in den Mittelpunkt zu stellen. Außerdem muss die Person natürlich all die Dinge, die sie erfährt, trauungsfreundlich verpacken können, sollte sich ausdrücken und Emotionen in Worte und Rituale gießen können. Und nicht zuletzt sollte eine gute Traurednerin oder ein guter Trauredner natürlich reden können, souverän auch mal Gäste dirigieren und ein Halt für Brautpaare sein können.

Würdest Du auch im Ausland Trauungen vornehmen?

Natürlich und immer gern! Ich begleite meine Brautpaare nur zu gern überall hin. Für 2017 stehen schon Mallorca und Italien auf dem Programm, mein absoluter Traum wäre aber tatsächlich mal Island oder Kenia!

Hast Du auch schon Hochzeiten erlebt, die komplett schief gegangen sind?

Auch das gab es leider schon. Und das ausgerechnet, als eine Hochzeitsplanerin involviert war. Es war viel zu kalt, der Bräutigam sah seine Braut aus Versehen bereits vor der Trauung, das Stromaggregat fiel aus, ein polnischer Hilfsarbeiter brachte mitten in der Trauung einen blauen Müllsack mit Decken für die Gäste…. es war wirklich schlimm. Und doch, am Ende war es eine wunderschöne Trauung.

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Ideen?

Ich komme aus der Werbung und habe lange als Trainerin für Kreativitätstechniken Seminare und Workshops gegeben. Ich wüsste also, wie ich Ideen finde… meistens ist das aber gar nicht nötig, weil meine Brautpaare meine beste Inspiration sind. Sie sind so oft so offene, spannende Persönlichkeiten, dass mir meistens schon im Gespräch die ersten Ideen kommen. Und dank meiner wunderbaren Brautpaare, darf ich diese meistens sogar umsetzen. Das ist wirklich Luxus und ein Genuss, so viel Vertrauen entgegen gebracht zu bekommen.

Gibt es bestimmte Hochzeitsrituale oder Hochzeitsspiele, die Du einfach nicht mehr sehen kannst?

Es gibt sogar ein Hochzeitsritual, das ich gänzlich boykottiere. Das Sandritual. Dabei gießen Braut und Bräutigam Sand aus zwei kleineren Gefäßen in ein größeres Gefäß um ihre Verbindung zu symboliseren. Und eigentlich ist die Bedeutung wirklich ganz schön: Zwei völlig unterschiedliche Menschen verbinden sich zu einem Ganzen. Nur gemeinsam ergeben sie ein schönes Bild. Trotzdem kann man sie immernoch als Individuum erkennen, aber nie wieder voneinander trennen. Eigentlich schön.

Allerdings schlagen die meisten meiner Rednerkollegen dieses Ritual vor und es wird ständig in freien Trauungen gemacht. Ich glaube allerdings, solange die beiden heiratenden Menschen keine Geologen sind und Sand sammeln, gibt es ein Ritual, das besser zu ihnen passt. Aus diesem Grund boykottiere ich das Sandritual. Besteht ein Paar darauf, ist es bei mir als Trautante sicherlich falsch.

Hast Du einen Tipp für sehr nervöse Brautpaare?

Vor der Hochzeit: Entspannungsübungen und einfach mal ein paar Tage die Hochzeit Hochzeit sein lassen. Am Ende ist das Ergebnis immer das Gleiche, auch wenn nicht alles perfekt läuft oder etwas richtig schief geht: Sie sind verheiratet! In der Trauung: Mit den Füßen wackeln. Das baut das Adrenalin im Körper ein wenig ab und dadurch geht es ihnen gleich ein wenig besser. Und glücklicherweise können die Beiden sich ja in der Trauung aneinander festhalten.

Hochzeitspaar unter einem Dach aus Rosenblättern

Die Hochzeit sollte der schönste Tag Eures Lebens werden.

Heute sind viele Familien zerstritten. Wie gehst Du mit „schwierigen“ Familienverhältnissen während der Trauung um?

Ich frage bereits im Vorgespräch nach schwierigen Familienverhältnissen, auf die ich bei der Trauung stoßen könnte. Die meisten meiner Brautpaare sind aber so schlau, schwierige Menschen gar nicht erst einzuladen. Und glücklicherweise schaffen es gerade die zerstrittenen Menschen oft, sich an diesem einen Tag zu benehmen. Was da viel schwieriger ist, sind die Erwartungen von Freunden und Verwandten vor der Trauung an das Brautpaar. Da ist dieses nicht richtig oder jenes falsch, da muss man aber dieses unbedingt so und so tun oder jenes muss unbedingt in dieser Art und Weise gemacht werden.

Ich sage immer: „Heiraten ist, wenn Gäste schwierig werden“. Und das bewahrheitet sich leider viel zu oft. Da ist mein Tipp an die Brautpaare: Lasst Euch nicht beirren und heiratet einfach genau so, wie Ihr seid und wie Ihr heiraten wollt! Ihr schafft das!

Und für diejenigen Paare, die viel zu viele Kompromisse machen mussten mit der Trauung, biete ich Bekräftigungszeremonien an… ganz ohne irgendwelche Kompromisse und nur für das Brautpaar. Denn wie gesagt, das ist es, was zählt: Das Brautpaar und ihre Liebe zueinander.

Wie können zukünftige Brautpaare am besten Kontakt zu Dir aufnehmen?

Am einfachsten ist es, eine Nachricht über das Kontaktformular meiner Website. Dann kann ich auch gleich schauen, ob der Termin noch frei ist und wie wir zueinander finden könnten.

Friederike – wir danken Dir ganz herzlich für dieses wundervolle Interview und wünschen Dir viel Freude bei Deinen zukünftigen Hochzeiten!

Euch hat das Interview mit Friederike gefallen? Ihr wollt noch mehr zum Thema „Freie Trauungen“ erfahren? Dann lest hier unseren Artikel „Freie Trauungen: So bekommt Ihr Eure Traumhochzeit“!

 

 

 

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