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Energie sparen im Haushalt – Die 10 besten Tipps

von Lieselotte Wever
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Heizungsthermostat mit Geldscheinen auf einem Bauplan

Es ist ein Dauerthema in vielen Familien: Wie können wir Energie sparen? Steigende Energiekosten reißen ein tiefes Loch in die Haushaltskasse. Muss das sein? Seid Ihr Energiekonzernen wirklich ausgeliefert? Lohnt sich der Wechsel zu einem anderen Gas- und Stromanbieter? Erhöhen die nicht auch ihre Preise bald nach ihrem günstigen Einstiegsangebot? Da muss es doch eine andere Lösung geben. Bestimmt gibt es Möglichkeiten zum Energie Sparen im Haushalt – doch welche?

So geht Energie sparen im Haushalt: 10 Tipps, die glücklich machen

Wir haben für Euch 10 Tipps zum Energie sparen auf Lager, die sich wirklich lohnen. Ihr werdet Euch über Eure nächste Energiekostenabrechnung sogar freuen, wenn Ihr seht, wie viel Geld Ihr spart. Außerdem tun unsere 10 Energiespar-Tipps nicht nur Euren Finanzen gut, sondern obendrein der Umwelt. Über Tipp Nummer 9 werdet Ihr schmunzeln. Doch es kann so einfach sein!

1. Energie sparen beim Licht

Macht immer das Licht aus, wenn Ihr einen Raum für längere Zeit verlasst. Nutzt außerdem Tageslicht, wann immer es geht. Im Treppenhaus spart Ihr Licht, wenn Ihr eine Abschaltautomatik installiert. Die Beleuchtung geht damit nach wenigen Minuten von selbst aus.

Ebenfalls viel sparen könnt Ihr bei der Auswahl Eurer Lampen. Energiesparlampen verursachen nur rund ein Drittel der Energiekosten von Glühlampen. Ihr habt aber wahrscheinlich gehört, dass sie giftiges Quecksilber enthalten und nach Gebrauch auf den Sondermüll gehören. Wir empfehlen Euch stattdessen LED-Lampen. Der Kaufpreis ist zwar höher, rechnet sich aber rasch. Das Licht ist sehr angenehm. Mit LED-Lampen spart Ihr circa 85 % Stromkosten im Vergleich zur ehemaligen Glühbirne.

2. Energie sparen im Haushalt: Stand-by-Funktionen aus!

Oft unterschätzt wird der Stromverbrauch von Geräten im Stand-by-Betrieb. Angeblich könnten zwei Atomkraftwerke in Deutschland komplett abgeschaltet werden, würden alle Menschen nach dem Benutzen ihrer Geräte den Stecker ziehen. Im Stand-by-Zustand läuft der Stromverbrauch nämlich weiter, wenn auch niedriger. Natürlich verbrauchen die Geräte außer Betrieb weniger Strom. Die Energiekosten läppern sich allerdings übers Jahr ganz schön zusammen. Wenn es Euch lästig ist, regelmäßig jedes Gerät einzeln auszuschalten, kauft Euch eine Steckdosenleiste mit Netzschalter. Sie hat Platz für viele Gerätestecker und einen Hauptknopf zum Ein- und Ausschalten aller angeschlossenen Geräte auf einmal.

3. Clever Energie sparen mit einem Wasserkocher

Wisst Ihr, dass Euch das Erhitzen von Wasser auf dem Gas- oder Elektroherd überflüssige Energiekosten beschert? Ihr spart bis zu 40 %, wenn Ihr einen Wasserkocher verwendet anstelle einer Heißwasserzubereitung auf dem Herd. 

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4. Haushaltsenergie sparen beim Kochen

Richtig viel Energie spart Ihr mit unseren Tipps zum Kochen. Allein schon das Auflegen eines Deckels auf den Kochtopf spart reichlich Energie. Beim Elektroherd benutzt immer eine zur Topfgröße passende Herdplatte. Steht der Topf über, dauert der Kochvorgang länger, weil die äußeren Bereiche des Garguts zunächst kalt bleiben. Umrühren bringt da weniger als gedacht. Ist der Topf kleiner als die Herdplatte, geht zu viel Energie ins Leere.

Besitzt Ihr einen Herd mit Kochplatten, schaltet diese bereits ein paar Minuten vor Ende des Garens ab und nutzt die kostenlose Restwärme. Das gilt auch für den Backofen, bei dem Ihr außerdem am besten auf das Vorheizen verzichtet.

Gerade für Familien lohnt sich das Anschaffen eines Schnellkochtopfs. Seine spezielle Funktion mittels Wasserdampfdruck verkürzt die Garzeit erheblich.

5. Energie sparen im Haushalt mit den richtigen Energieklassen bei Elektrogeräten

Beim Kauf von Elektrogeräten wie Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Staubsauger und weiteren achtet auf die angegebenen Energieklassen. An den Geräten findet Ihr Aufkleber mit der für das Gerät zutreffenden Energieklasse beziehungsweise Energieeffizienzklasse. Es handelt sich dabei um eine Energieverbrauchskennzeichnung, eingeteilt in Buchstaben. Die Sortierung läuft von A mit dem niedrigsten Energieverbrauch bis G mit dem höchsten Energieverbrauch. Da die Energiespartechnik ständig verbessert wird, kamen weitere Energieeffizienzklassen hinzu: A+, A++ und A+++. Entscheidet Euch für Geräte der A-Klassen.

6. Haushaltenergie sparen: Waschmaschine und Spülmaschine optimal einsetzen

Beim Benutzen Eurer Waschmaschine und Spülmaschine spart Ihr ordentlich, wenn Ihr beide stets voll beladet. Verzichtet bei beiden Geräten auf die Vorwäsche. Der normale Waschgang reicht bei diesen Geräten völlig aus, am besten im Sparprogramm. Kochwäsche verbraucht überflüssige Energie. Bereits bei 60 °C erhaltet Ihr ein hygienisch einwandfreies Ergebnis. Allgemein ist bei der Waschmaschine ein Temperaturbereich zwischen 40 °C und 60 °C zu empfehlen. Bei der Spülmaschine reichen 50 °C bis 60 °C.

Viele Haushalte können außerdem auf einen Wäschetrockner verzichten. Auf der Leine oder einem Trockengestell im Bad, auf dem Balkon oder Dachboden dauert das Wäschetrocknen nur unwesentlich länger.

7. Energiesparen im Haushalt: Wichtiges zu Kühlschränken und Gefriertruhen

Stellt Kühlschrank und Gefriertruhe nicht neben wärmeabstrahlende Küchengeräte wie Herd, Backofen, Wasch- oder Spülmaschine. Auch in der Nähe der Heizung haben sie nichts zu suchen. Derartige Platzierungen fordern Kühlschrank und Gefriertruhe zusätzliche Kühlleistung ab, die Euren Stromverbrauch unnötig in die Höhe treibt.

Der Energieverbrauch von Kühlschränken und Gefriertruhen steigt außerdem, wenn sich in den Tiefkühlbereichen eine Eisschicht aufbaut. Taut die Geräte regelmäßig ab, spätestens dann, wenn die Eisschicht einen Zentimeter dick ist. 

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8. Mit dem richtigen Lüften Energie im Haushalt sparen

Gehört Ihr etwa auch zu den Leuten, die Ihre Fenster ständig auf Kipp stellen? Im Sommer ist dagegen nichts einzuwenden. Im Winter dagegen werft Ihr so regelrecht Euer Geld aus dem Fenster! Je nach Wohnungsgröße und Außentemperatur handelt es sich dabei locker um Beträge zwischen 100 und 200 Euro im Jahr. Ihr erzielt den gleichen Frischlufteffekt, indem Ihr alle paar Stunden eure Fenster für wenige Minuten weit öffnet und anschließend wieder fest schließt.

9. Spart noch mehr Haushaltsenergie: Zieht Euch warm an!

Beim Heizen könnt Ihr zusätzlich Haushaltsenergie sparen. Muss es wirklich in Eurer Wohnung 24 °C warm sein? Jedes Grad weniger bei Eurer Raumtemperatur senkt Eure Heizkosten um 5 bis 10 %. Winterzeit ist Pulloverzeit. In Kleidung mit langen statt kurzen Ärmeln werdet Ihr Euch auch bei 22 °C Raumtemperatur behaglich fühlen. Zusätzlich spart Ihr, wenn Ihr im Winter Eure Zimmertüren schließt.

10. Energiesparen im Haushalt: Strom sparen beim Fernsehen

Egal ob Euer alter Fernsehapparat defekt ist oder Ihr Euch ein neues Gerät zulegen wollt, das auf dem neuesten Stand der Technik ist: Mit dem Kauf Eures neuen TV-Geräts entscheidet Ihr auch über Euren künftigen Stromverbrauch beim Fernsehen.

Je größer ein Bildschirm ist, umso höher ist der Stromverbrauch. Auch zahlreiche Sonderfunktionen bei einem TV-Gerät benötigen entsprechend mehr Strom. Wenn es unbedingt ein Großbildfernseher für Eure Familie sein soll, achtet auf die Energieeffizienzklassen. Bei einer Bildschirm-Diagonalen von einem Meter soll es mindestens Klasse A sein, bei Bildschirm-Diagonalen ab 1,20 Metern mindestens Klasse A++. Wissen müsst Ihr außerdem, dass Plasmabildschirme mehr Strom verbrauchen als welche mit LED-Hintergrundbeleuchtung.

Kurz gesagt

Energiesparen im Haushalt lohnt sich unbedingt. Mit den richtigen Informationen ist es gar nicht schwer. Dabei sollten die einzelnen Haushaltsmitglieder auch kritisch ihr eigenes Verhalten beim Energieverbrauch hinterfragen. Häufig lässt sich Energieverschwendung auf Bequemlichkeit beziehungsweise ungünstige Angewohnheiten zurückführen. Schlechte Gewohnheiten lassen sich zum Glück in gute umtrainieren. Ihr werdet Euch schnell daran gewöhnt haben und Euch danach erstaunt fragen, warum Ihr jemals so unbekümmert mit Eurem Energieverbrauch umgegangen seid.

 

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