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Ratgeber: So sitzt die Unterwäsche perfekt

von Ursula Martens
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drei junge Frauen schauen erfreut in ihre Einkaufstüten

Wer will das nicht im Kleiderschrank haben? Wäsche mit perfektem Sitz, die bequem ist und außerdem auch noch dem Körper schmeichelt. Gerade die ältere Generation hat dazu auch immer diesen passenden Spruch parat: „Tragt immer schöne und saubere Unterwäsche. Stell dir mal vor, du hast einen Unfall!“ Dass das im Ernstfall natürlich zweitrangig ist, spielt erst mal keine Rolle, denn wer diesen Ausspruch tätigt, hat Recht. Niemand weiß, in welche Situation frau einmal kommt. Die Unterwäsche sollte dann das Letzte sein, um das sich jemand sorgen muss. Wer einen Blick in seinen eigenen Kleiderschrank wirft, findet jedoch oft nicht nur Modelle in guter Qualität und mit viel Tragekomfort. Ziel sollte auch sein, dass der BH perfekt sitzt. Mit den folgenden Tipps kommen ab sofort nur noch optimal sitzende BHs und hochwertige Höschen auf die Haut. Am schönsten ist es, wenn Slip und BH farblich und vom Design her zusammenpassen.

Was ist ein perfekt sitzender BH?

Am wichtigsten ist der optimale Sitz des BHs. Ein guter BH hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut und verleiht dem Busen optimalen Halt. Ein schlecht sitzender BH hingegen hinterlässt rote Stellen und die Bügel drücken und engen ein. Doch das passiert sehr häufig bei weniger hochwertigen Unterwäscheteilen.

Damit der BH perfekt sitzt, ist es natürlich wichtig, die eigene BH-Größe zu kennen. Studien zufolge tragen die meisten Frauen nicht die richtige BH-Größe. Welche BH-Größe eine Frau hat, hängt von zwei Faktoren ab, die sich leicht mit einem Maßband ermitteln lassen.

  1. Die erste Messung ist der sogenannte Unterbrustumfang. Dazu ist der Umfang des Brustkorbs direkt unterhalb des Busens zu messen.
  2. Das zweite Maß ist der Brustumfang. Dazu einfach den Umfang an der vollsten Stelle des Busens messen.

Grundsätzlich gilt auch: Die Werte werden immer abgerundet auf die am nächsten liegende Größe. Die BH-Größen gehen in Fünferschritten von 65 an aufwärts. Aus diesen Werten lässt sich dann ganz leicht die BH Größe berechnen. Eines ist beim BH-Kauf grundsätzlich wichtig: Lieber einen gut sitzenden BH kaufen als zehn Modelle, die schlecht sitzen. Hier auf Sonderangebote beim Kaffeeröster zu setzen, wäre am falschen Ende gespart.

Den BH anziehen und die Passform prüfen

Beim Anprobieren sollte sich der BH mit dem mittleren Haken schließen lassen. So lässt er sich bei Bedarf noch etwas enger machen und im anderen Fall ist noch ein wenig Spielraum für mehr Bequemlichkeit. Bei ganz neuen BHs sind meistens die Träger sehr kurz eingestellt. Bei optimaler Trägerlänge verläuft der BH waagerecht über den Rücken, etwa auf Höhe des Unterbrustbandes. Die Träger sollten auf keinen Fall einschneiden. Häufig sind Frauen zu sehen, deren BH-Verschluss sich nicht am Rücken, sondern etwas unterhalb der Schulterblätter befindet. Ist er zwischen den Schulterblättern zu sehen, oder sogar noch weiter oben, dann gibt er keinen richtigen Halt.

Tipp: Wäsche-Schublade aussortieren

Viele haben in ihren Unterwäsche-Schubladen Wäsche, sehr alte Wäsche, die sie schon lange nicht mehr benutzen. Die Wäsche sitzt vielleicht zu eng oder die Form ist nicht so schön. Manche BHs drücken auch. Manchmal sind auch die ehemals weißen Slips in der Schublade vom vielen Waschen schon ganz grau geworden. Bei anderen verstecken sich noch die Baumwollriesen aus der Schwangerschaft, die wirklich niemand freiwillig anzieht.

unordentlicher Wäscheschrank
Das Chaos beseitigen – am besten, bevor du dir neue Unterwäsche kaufst

Die Qualität der Wäsche ist wichtig

Unterwäsche landet sehr oft in der Waschmaschine, weil sie täglich gewechselt wird. Damit sie auch nach zig Waschgängen noch gut aussieht, ist es notwendig, auf die Qualität zu achten. Lieber ist die Unterwäsche in der Anschaffung ein paar Euro teurer, dafür ist sie jedoch pflegeleicht, sieht auch nach der zwanzigsten Wäsche noch einwandfrei aus und behält ihre Form.

Heute gibt es moderne Baumwollmaterialien mit wunderschönen Designs und kräftigen Farben, die sich nicht so schnell auswaschen und problemlos in der 60-Grad-Wäsche mitlaufen können. Das gilt natürlich nicht für Unterwäsche mit Spitze, sie würde sehr unter der hohen Temperatur leiden.

Dennoch sollte schöne Unterwäsche aus Seide oder mit Spitze nicht in der Wäscheschublade fehlen. Seide hat ganz besondere Trageeigenschaften. Allerdings ist beim Kauf auf ein paar Dinge zu achten: Satin- oder Seidenwäsche sollte im Zwickel eventuell eine Baumwolleinlage haben. Das dient dem Tragekomfort.

Der perfekte Sitz – Unterwäsche mit viel Tragekomfort

Unterwäsche muss bequem sein. Die Haut hat den ganzen Tag direkten Kontakt mit der Wäsche. Da kann es sehr unangenehm sein, wenn es ständig irgendwo kneift oder wenn etwas verrutscht. Wenn die Unterwäsche wirklich bequem ist, hilft das bei jeder Bewegung. Gerade die kleinen Slips, Hipster und Tangas sind bequemer, wenn sie eine Nummer größer sind. Damit die Wäsche immer schön formbeständig bleibt, sollte sie Elasthan enthalten. Elasthan verhindert auch, dass die Wäsche sehr schnell ausleiert.

Die Wäschequalität

Hochwertige Unterwäsche ist auch aus hochwertigen Materialien hergestellt. Dies lässt sich leicht an der Verarbeitung erkennen. Bei Billiganbietern kommt es häufig vor, dass die Nähte teilweise offen liegen oder dass irgendwo sogar Fäden heraushängen. Das sind schlecht verarbeitete Produkte, bei denen sich wahrscheinlich schon in kurzer Zeit die Nähte auflösen. Damit große Größen optimal sitzen, haben sie Cups, die aus drei Teilen gearbeitet sind. Das ist bei den Billiganbietern nicht zu finden.

Extratipp: Erfahre hier, wie du Seide richtig waschen kannst, damit du lange etwas von deiner schönen Seiden-Unterwäsche hast.

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