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Food-Fotografie: So setzt du dein Essen erfolgreich in Szene

von Philipp Senge
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Food-Fotografie: So setzt du dein Essen erfolgreich in Szene

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Du lässt deine Freunde gerne daran teilhaben, was du gerade gekocht hast? Oder betreibst sogar einen eigenen Food-Blog? Dann weißt du: Ohne Food-Fotografie geht nicht. Gute Food-Fotos sind wichtig. Nichts ist schlimmer als ein umprofessionelles oder liebloses Foto von Essen. Doch wie macht man wirklich gute Fotos von leckeren Gerichten, Früchten, Obst und anderen Leckereien? Wir erklären wie du deine besten Gerichte mit Kamera oder Smartphone festhältst!

Tipps und Tricks für perfekte Food-Fotografie

Wem ist das nicht schon mal passiert? Du bist auf der Suche nach einem leckeren Rezept, die Überschrift klingt verlockend und dann siehst du – das Foto. Bei einem schlecht gemachten Foto vom Essen kann einem echt der Appetit vergehen. Das soll den Leserinnen und Lesern deines Food-Blogs oder deinen Freunden, denen du ein Foto deiner neuesten Küchen-Kreation schickst, natürlich nicht passieren. Mit den folgenden Tipps für Food-Fotografie gelingen dir Bilder, die Appetit machen.

1. Gute Planung – Voraussetzung für erfolgreiche Food-Fotografie

Richtig gute Fotos sind leider nur selten Schnappschüsse. Das bedeutet: Um ein gutes Foto zu machen, musst du planen und vorbereiten. Das fängt schon beim Kauf der Zutaten an. Achte darauf, dass deine Zutaten frisch sind und appetitlich aussehen. Überlege außerdem welche Gemüse und Kräuter eine gute optische Kombination ergeben. Das kannst du für Dekorationen nutzen.

Achte bei der Zubereitung darauf, dass die einzelnen Komponenten eine gute Größe haben – Neben einem XXL-Schnitzel ist auf den meisten Tellern kein Platz mehr.

2. Baue dein Set auf, bevor du kochst

Überlege bereits vorm Kochen, auf welchen Tellern, Platten, Brettern oder Schüsseln du deine Speisen anrichten möchtest. Welche Accessoires passen gut dazu? Möchtest du eher einen rustikalen oder einen stylischen Look erzeugen? Stelle alles bereit und arrangiere das Bild – es sollte nur noch das Essen fehlen. Achte auch auf Licht und Schatten. Hier gibt es vor allem zwei Regeln:

  • Das Licht sollte weich sein
  • Vermeide harte Schatten

Für das perfekte Licht kannst du auf Hilfsmittel wie Reflektoren, Abschatter oder Diffusoren zurückgreifen.

3. Kochen, braten, backen, schmoren – jetzt wird es ernst

Ist alles vorbereitet, kannst du mit der Zubereitung beginnen. Arbeite sorgfältig und schneide deine Zutaten sauber und gleichmäßig. Achte darauf, dass du insbesondere Gemüse nicht zu lange kochst. So behält es eine kräftige Farbe und wirkt frischer. Auch Fleisch solltest du nicht zu stark anbraten.

4. Das perfekte Foto schießen

Das Essen ist fertig und perfekt angerichtet. Jetzt kann das Shooting beginnen. Dafür brauchst du eine Kamera. Ob du dich für eine Spiegelreflex- oder eine Systemkamera entscheidest, hängt von deinen persönlichen Ansprüchen, Zielen und Möglichkeiten ab. Mit einem Smartphone mit Dual-Kamera lassen sich bereits beachtliche Fotos schießen. Ein sinnvolles Hilfsmittel ist in jedem Fall ein Stativ.

Wichtiger als die Technik sind die richtigen Einstellungen:

  • Wähle einen kleinen ISO-Wert zwischen 100 und 200
  • Kleine Blendenwerte bei Spiegelreflexkameras sorgen für einen unscharfen Hintergrund. Der scharfe Bereich wird dadurch betont.
  • Eine große Rolle spielen Formate, Perspektiven und Bildausschnitte. Hier gibt es eine grobe Faustregel: „Hohe“ Gerichte setzt du mit einer Frontalaufnahmen perfekt in Szene – für flache Objekte oder Suppen eignet sich besser eine Ansicht von oben. Hier hilft letztlich vor allem eins: üben, üben, üben.

5. Feinschliff für dein Food-Foto am PC

Hast du deine Food-Fotos gemacht, kannst du in einem letzten Schritt noch die besten Bilder am PC mit einer Bildbearbeitung-Software nachbearbeiten. Auf diese Weise kannst du zum Beispiel:

  • Helligkeit nachbearbeiten
  • Kontraste schärfen
  • Kleine Schönheitsfehler wie Soßenspritzer retuschieren

Fazit

Gute Food-Fotografie erfordert ein bisschen Vorbereitung und Planung. Wenn du es einmal geübt hast, gehen dir die Schritte bald in Fleisch und Blut über. Das Ergebnis für deine Mühen: Zum Anbeißen gute Food-Bilder, die Lust auf mehr machen und deinen Freunden und Followern den Mund wässrig machen. Die Mühe lohnt sich.

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