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Versicherungen für Familien: Welche Versicherungen gibt es?

von Lieselotte Wever
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Mann hält seine Hände schützend über eine Familie aus Papier die sich an den Händen hält

Gibt es überhaupt etwas, das sich nicht versichern lässt? Die Fülle der Versicherungsangebote wirkt jedenfalls unerschöpflich. Es erfordert viel Zeit und Energie, die einzelnen Versicherungsarten und unterschiedlichen Angebote zu vergleichen. Welche Versicherungen gibt es und welche davon sind wirklich wichtig? Wir sagen es Euch.

Versicherungscheck bei der Familiengründung

Grundsätzlich solltet Ihr Eure abgeschlossenen Versicherungen von Zeit zu Zeit überprüfen. Braucht Ihr wirklich alle? Ist die Brillenversicherung nicht überflüssig? Und wie steht es mit der Hausratversicherung? Inzwischen sind einige Anschaffungen hinzugekommen, sodass Ihr die Versicherung auf einen höheren Versicherungswert umstellen solltet. Sonst seid Ihr unterversichert und erhaltet im Schadensfall nur einen Teil ersetzt.

Einem besonders gründlichen Check solltet Ihr Eure Versicherungsunterlagen erst recht unterziehen, wenn Euer erstes Kind da ist und Ihr nun eine Familie seid. Eure Situation ist damit eine andere geworden mit entsprechend verändertem Versicherungsbedarf. Passt also Eure bestehenden Versicherungen an. Einige Versicherungen, die bisher entbehrlich waren, sind für Familien sinnvoll.

Familien sind unterschiedlich groß und haben individuelle Lebensstile. Deshalb gibt es keinen allgemein gültigen Versicherungsbedarf, der für alle passt. So einfach ist es leider nicht. Anhand unserer Versicherungsbeschreibungen werdet Ihr erkennen, welche Versicherungen für Euch genau richtig sind.

Versicherungen für Familien: in Ruhe planen und Angebote vergleichen

So wichtig guter Versicherungsschutz für Eure Familie ist, überstürzt nichts! Das soll nicht heißen, dass Ihr das Thema auf die lange Bank schiebt. Im Gegenteil: Ihr sollt Euch frühzeitig Gedanken darüber machen, wie Ihr Euch versichern wollt. Hierbei solltet Ihr jedoch sehr überlegt vorgehen, um nicht hektisch womöglich falsche beziehungsweise ungünstige Entscheidungen zu treffen. Holt verschiedene Angebote ein und studiert sie gründlich. Vergleicht genau und berücksichtigt dabei auch das Kleingedruckte. Günstige Versicherungsbeiträge allein sind noch kein Grund für einen Versicherungsabschluss. Wichtiger ist, was eine Versicherung im Schadenfall leistet.

Aufschlussreich bei Familienversicherungen: Umhören bei Verwandten und Bekannten

Hört Euch bei Verwandten, Freunden, Kollegen und Nachbarn um. Mit welchen Versicherungen haben sie gute Erfahrungen gemacht? Gerade sie können Euch nämlich verlässlich Auskunft darüber geben, wie leistungsbereit ihre Versicherung im Schadenfall war. Interessant ist dabei auch das Schadenregulierungsverhalten einer Versicherung: Ging es unkompliziert und schnell oder hat sie versucht, Ansprüche abzuwimmeln? Oder verlief die Schadenbearbeitung ungewöhnlich langsam?

Was nützen Euch günstige Beiträge, wenn Ihr später um das, was Euch zusteht, kämpfen müsst und womöglich gerichtlich klagen? Da ist eine kundenfreundliche Versicherung die bessere Wahl, selbst wenn die Beiträge etwas höher liegen.

Wie die Familie richtig versichern?

Eltern übernehmen für ihre Kinder und damit die Familie eine hohe Verantwortung. Klug ausgewählte Versicherungen schützen vor möglichen existenzbedrohenden finanziellen Folgen durch Schadenereignisse.

Einige Versicherungen sind unbedingt erforderlich. Andere Versicherungen sind empfehlenswert. Wir erklären Euch, welche das sind und warum. Los geht’s!

1. Familienhaftpflichtversicherung

Bestimmt habt Ihr bereits eine private Haftpflichtversicherung. Wie leicht könnt Ihr ungewollt anderen Menschen Schaden zufügen. Ihr seid zum Beispiel eingeladen und stoßt versehentlich eine teure Fotokamera von der Kommode, auf der sie lag. Oder Ihr schließt zu schwungvoll eine Glastür und die Scheibe geht zu Bruch. Kleinere Schäden zahlt Ihr vielleicht aus eigener Tasche. Bei mehreren Hundert oder Tausend Euro aufwärts seid Ihr froh, eine Haftpflichtversicherung zu haben, die den Schaden übernimmt, vorausgesetzt, er geschah nicht vorsätzlich.

Eure Kinder könnt Ihr über die elterliche Haftpflichtversicherung so lange mitversichern, bis sie ihre erste Berufsausbildung oder das erste Studium beendet haben.

Aus der Zeitung kennt Ihr sicher Fälle, wo Kinder gezündelt und versehentlich ein riesiges Feuer ausgelöst haben, bei dem eine Scheune oder sogar ein Mehrfamilienhaus abgebrannt ist. So dramatisch kommt es zum Glück selten. Dennoch soll jede Familie eine Familienhaftpflichtversicherung abschließen. Damit könnt Ihr Euch außerdem notfalls gegen unberechtigte Ansprüche wehren. Es ist nämlich so, dass Kinder unter 7 Jahren als deliktunfähig gelten. Somit könnt Ihr auch nicht als Eltern stellvertretend haftbar gemacht werden, sofern Ihr Eurer elterlichen Aufsichtspflicht nachgekommen seid. Seid Ihr Eurer Aufsichtspflicht hingegen nicht nachgekommen, springt die Familienhaftpflichtversicherung ein, weil praktisch Ihr dann den Schaden verursacht habt.

Im Straßenverkehr haften Kinder erst ab einem Alter von 10 Jahren. Auch haften sie nicht, wenn sie die Folgen ihres Handelns nicht abschätzen konnten beziehungsweise nicht über die erforderliche Einsicht verfügten.

Ihr seht also, ohne Familienhaftpflichtversicherung kann es kompliziert und außerdem sehr teuer werden. Diese wichtige Versicherung für Familien deckt finanzielle Schadensforderungen bis in Millionenhöhe ab.

2. Unfallversicherung und Kinder-Invaliditätszusatzversicherung

Ob Erwachsene sie wirklich brauchen, darüber sind die Meinungen geteilt. Kinder sollten sie aber unbedingt haben: die Unfallversicherung. Kinder treiben viel Sport, spielen und toben: Schrammen oder aufgeschlagene Knie sind bei lebhaften Kindern eher normal und selten ein Grund zur Sorge. Ganz anders sieht es bei schlimmeren Verletzungen aus. Stellt Euch vor, Euer Kind fällt beim Klettern aus dem Baum. Es kann bleibende Schäden davon tragen bis hin zu einer schweren Behinderung.

Hier springt die Kinderunfallversicherung ein. Sie finanziert unter anderem Bergungskosten, kosmetische Operationen, eine Unfallrente und sogar im Bedarfsfall einen behindertengerechten Haus- oder Wohnungsumbau.

Ergänzend zur Kinderunfallversicherung könnt Ihr eine Kinder-Invaliditätszusatzversicherung abschließen. Diese Versicherung sichert Euer Kind neben einer unfallbedingten auch gegen eine krankheitsbedingte Invalidität ab. Dafür wählt Ihr aus dem mehrstufigen Versicherungstarif die Höhe der Rente, die nach einem eingetretenen Versicherungsfall gezahlt werden soll. Dem Abschluss einer Kinder-Invaliditätszusatzversicherung geht eine gründliche Gesundheitsprüfung voraus.

3. Risikolebensversicherung

Während Lebensversicherungen als Kapitalanlagen sich nicht mehr so lohnen wie einst, ist eine Risikolebensversicherung für Familien weiterhin ein guter Tipp.
Gerade wenn in der Familie ein Elternteil allein das Haushaltseinkommen verdient oder der andere Elternteil lediglich in Teilzeit mit verdient, solltet Ihr unbedingt eine Risikolebensversicherung abschließen, ausgestellt auf den Hauptverdiener der Familie. Bei Versicherungsabschluss legt Ihr den Betrag für die Todesfallsumme im Voraus fest. Falls der Hauptverdiener stirbt, ist eine Familie ohne nennenswerte weitere Einkommensquellen finanziell abgesichert. Andernfalls drohen ihr finanzieller Ruin und sozialer Abstieg.

Die in Risikolebensversicherungen üblicherweise vereinbarten Todesfallsummen decken die laufenden Lebenshaltungskosten und reichen oft auch für das Finanzieren der Ausbildungen der Kinder. Auch eventuelle Baudarlehen lassen sich weiter über das übrigens steuerfrei ausgezahlte Kapital aus der Risikolebensversicherung abzahlen. Je jünger Ihr bei Vertragsabschluss seid, desto günstiger sind Eure Beiträge für die Risikolebensversicherung.

4. Berufsunfähigkeitsversicherung

Junge Eltern müssen unbedingt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Anders als noch vor mehreren Jahren leistet die Deutsche Rentenversicherung nur noch bei Erwerbsunfähigkeit ihre Erwerbsunfähigkeitsrente. Was viele Menschen nicht wissen: Versicherungsrechtlich sind Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit zwei unterschiedliche Angelegenheiten:

  • Wer gesundheitsbedingt berufsunfähig ist, kann noch arbeiten, nur nicht mehr in seinem alten Beruf.
  • Wer erwerbsunfähig ist, kann maximal nur noch bis zu 3 Stunden am Tag arbeiten, egal in welchem Beruf.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt also nur noch erwerbsunfähigen Menschen eine Rente – die Erwerbsunfähigkeitsrente. Von berufsunfähigen Rentenversicherten verlangt die Deutsche Rentenversicherung, künftig in einem anderen Beruf zu arbeiten, der für ihre gesundheitliche Beeinträchtigung geeignet ist. Hierbei müssen Rentenversicherte auch geringer bezahlte Tätigkeiten annehmen oder solche, die unter ihrer beruflichen Qualifikation liegen.

Berufsunfähigkeitsversicherte brauchen sich nicht auf das Wechseln in einen anderen Beruf einzulassen. Sie erhalten bis zum regulären Renteneintritt Rentenzahlungen der Berufsunfähigkeitsversicherung, deren Höhe sie bei Abschluss bestimmen können. Orientiert Euch am besten an Eurem Nettogehalt für die erwünschte monatliche Rentenzahlung im Falle einer Berufsunfähigkeit. Mit circa 75 % seid Ihr gut beraten. Im Laufe Eures Berufslebens solltet Ihr die Rentenansprüche Eurer Gehaltsentwicklung anpassen.

5. Hundehalterhaftpflichtversicherung

In den Haushalten vieler Familien leben Tiere. Habt Ihr einen Hund, empfehlen wir Euch eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. In einigen Bundesländern ist die Haftpflichtversicherung für Hunde ohnehin gesetzlich vorgeschrieben, und zwar für alle Hunderassen. In den übrigen Bundesländern besteht Versicherungspflicht für sogenannte Kampfhunde.

Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung trägt die finanziellen Schäden, die Euer Hund anderen Personen außerhalb Eurer Familie verursacht. Bei Personen sind dies vorwiegend von Bissverletzungen herrührende ärztliche Behandlungskosten sowie ein Schmerzensgeld. Bei Sachschäden handelt es sich zum Beispiel um zerkaute Lederschuhe oder beschmutzte Polstermöbel. Ein von Eurem Hund verletzter Tierarzt, der deswegen vorübergehend nicht arbeiten kann, erleidet durch den Verdienstausfall einen Vermögensschaden, den die Haftpflichtversicherung für Hunde ebenfalls ersetzt.

6. Hausratversicherung

Wir raten Euch unbedingt zu einer Hausratversicherung. Manche halten sie zwar für überflüssig. Es gibt aber mehrere überzeugende Argumente für diese Versicherung. Wer in einer Studenten-WG lebt oder einem ersten, noch spärlich möblierten Appartement, kann eventuell auf eine Hausratversicherung verzichten. Als Familie werdet Ihr jedoch schon umfassender eingerichtet sein, und Eure Wohnungseinrichtung einschließlich Hausrat hat einen gewissen Wert erreicht.

Eine Hausratversicherung kommt für Schäden an Eurem Wohnungsinventar auf, sofern diese durch einen Einbruch, Brand oder Wasserschaden verursacht wurden. Auch die Kosten für damit möglicherweise verbundene Hotelübernachtungen oder kostenpflichtige Aufräumungsarbeiten übernimmt eine Hausratversicherung.

Beim Versicherungsabschluss setzt besser Eure Versicherungssumme nicht zu niedrig an, um an den Beiträgen zu sparen, sondern legt den tatsächlichen Wert Eures Wohnungsinventars zugrunde.

Sollte sich bei einem Schadenfall herausstellen, dass Ihr unterversichert seid, erhaltet Ihr nur eine Teil-Erstattung. Aus diesem Grund müsst Ihr auch bei einer bestehenden Hausratversicherung von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob die Versicherungssumme noch zutrifft, und sie gegebenenfalls erhöhen.

Viele Hausratversicherungen enthalten eine Reisegepäckversicherung oder bieten sie als Zusatzversicherung an. Außerdem haben sie oft eine ergänzende Fahrradversicherung in ihrem Programm. 

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7. Wohngebäudeversicherung

Familien mit Wohneigentum benötigen eine Wohngebäudeversicherung. Sie deckt die finanziellen Risiken vieler Gefahren ab wie:

  • Leitungswasserschaden
  • Feuer
  • Explosion und Implosion
  • Blitzschlag
  • Überspannung
  • Sturm
  • Hagel

Auch hier gilt wieder: Angebote genau vergleichen und das Kleingedruckte mitlesen.

Einige Wohngebäudeversicherungen bieten außerdem Schadenersatz, falls ein Luftfahrzeug auf ein Haus stürzt oder anprallt.

Risiken durch weitere Naturgewalten sind nicht mitversichert. Sinnvoll ist daher die Kombination einer Wohngebäudeversicherung mit einer Elementarschadenversicherung.

8. Elementarschadenversicherung

Die Elementarschadenversicherung deckt verschiedene durch Naturgewalten ausgelöste Schäden am Haus finanziell ab. Dazu gehören Risiken wie Starkregen, Überschwemmung, Hochwasser und Schneedruck. Die Beiträge hängen unter anderem von der Region ab, in der die Immobilie liegt.

9. Riester-Rente

Mit einer Riester-Rente baut Ihr Eure Altersversorgung zusätzlich aus. Das Attraktive an der Riester-Rente sind neben ihrer steuersenkenden Wirkung staatliche Förderungen, die sich gerade für Familien lohnen. Während Alleinstehende neben ihrer Steuerersparnis aktuell (2016) nur 154 Euro im Jahr als Riester-Förderung bekommen, erhalten Riester-Renten-Sparer pro Kind eine jährliche Förderung in Höhe von 300 Euro, wenn das Kind 2008 oder später geboren ist, sowie 185 Euro für ein vor 2008 geborenes Kind. Rechnet selbst! Für diese Vergünstigungen verpflichtet Ihr Euch, stets 4 % Eures Bruttoeinkommens des Vorjahres in Euren Riester-Renten-Vertrag einzuzahlen. Das ist doch machbar und sehr zu empfehlen. Hinzu kommt die Verzinsung, die je nach allgemeiner Finanzlage und Anbieter Schwankungen unterworfen ist.

10. Ausbildungsversicherung

Solange Eure Kinder zur Schule gehen, halten sich ihre Ausbildungskosten noch in kalkulierbaren Grenzen. In der Ausbildung nach der Schulzeit sieht es oft anders aus. Auch BAföG ist nicht automatisch die beste Lösung. Viele haben keinen Anspruch darauf oder nur auf einen Teilbetrag der Höchstsumme. Finanziell knapp ist es ohnehin. Müssen Auszubildende oder Studierende sich nebenher etwas dazuverdienen, leiden darunter ihre Lernergebnisse. Aber auch wenn Ihr finanziell gut gestellt seid, können Ausbildungen gerade bei mehreren Kindern ganz schön ins Geld gehen. Nicht nur Studenten wechseln oft ihren Wohnort, auch Auszubildende ziehen heute häufig in eine andere Stadt, was zusätzliche Kosten verursacht.

Mit einer Ausbildungsversicherung legt Ihr frühzeitig regelmäßig etwas Geld für die spätere Ausbildung Eurer Kinder zur Seite. Diese Versicherung ähnelt einem Sparbuch. Jeden Monat zahlt Ihr für Euer Kind einen geringen Betrag ein und baut so Kapital auf, das über Jahre durch Zinsen zusätzlich wächst. Jetzt sagt Ihr vielleicht: „Wozu eine Ausbildungsversicherung? Wir können doch direkt ein Konto für unser Kind anlegen, auf das wir regelmäßig einzahlen.“ Das könnt Ihr natürlich. Der Vorteil der Ausbildungsversicherung liegt darin, dass bei Tod des Versicherungsnehmers die Versicherung die Beitragszahlungen übernimmt bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Euer Kind wird also zuverlässig finanzielle Unterstützung während seiner späteren Ausbildung erhalten.

Gelegentlich werden geringe Renditen von Ausbildungsversicherungen kritisiert. Der Hintergrund ist, dass die Beitragshöhe für die später vorgesehene Auszahlungssumme vom Alter des Versicherungsnehmers abhängt. Häufig sind es Großeltern, die Ausbildungsversicherungen für ihre Enkel abschließen. Entsprechend hoch liegen die Beiträge. Bei den jüngeren Eltern als Versicherungsnehmern sind die monatlichen Beiträge deutlich niedriger.

Familienversicherungen: Was ist mit Kfz-Versicherungen?

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung sowie eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung sind ohnehin für jeden Autofahrer Pflichtversicherungen. Habt Ihr Euch ein neues Auto angeschafft, bietet sich ergänzend zur Kfz-Haftpflichtversicherung die Vollkaskoversicherung an. Sie versichert Fahrzeugschäden durch selbstverschuldete Unfälle sowie Fahrzeugschäden aufgrund Vandalismus und Fahrerflucht von Unbekannten. Achtet bei der Auswahl des Versicherers darauf, dass der Versicherungsvertrag seitens der Versicherung den möglichen Einwand grober Fahrlässigkeit nicht zulässt, sodass Ihr einen Schaden in voller Höhe ersetzt bekommt.

Vorsicht vor speziellen Kinderversicherungen!

Versicherungen sind erfinderisch, wenn es um neue Angebote geht. Sie kreieren spezielle Kinderversicherungen wie Zahnspangenversicherungen oder sogar Produkte zur Altersvorsorge der Kinder. Auch Rundum-Sorglos-Pakete mit gleich mehreren Versicherungspolicen werden Eltern immer wieder angeboten. Sie nützen hauptsächlich den Versicherungsmaklern. Für Euch sind sie meistens hinausgeworfenes Geld. Für einige Risiken wie die Zahnspangenversicherung könnt Ihr Zusatzversicherungen zur vorhandenen Krankenversicherung abschließen. Um die Altersvorsorge sollte man sich zwar früh kümmern, aber nicht unbedingt schon im Kindesalter.

Kurz gesagt

Verantwortungsbewusste Eltern kümmern sich um einen ausreichenden Versicherungsschutz für ihre Familie. Dabei müssen sie aufpassen, denn findige Versicherungsmakler nutzen die damit verbundenen Emotionen geschickt aus und bieten gelegentlich überflüssige Versicherungen an. Eltern sind gut beraten, wenn sie sich selbst im Voraus ausreichend Zeit nehmen, um die vielen Angebote in Ruhe durchzugehen: Welche Versicherung soll es sein und welcher Tarif? Orientierungshilfe bietet die Überlegung, dass Familienversicherungen vor allem Schadensleistungen für unkalkulierbare finanzielle Risiken enthalten, die eine Familie andernfalls ruinieren würden.

 

 

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