Tierbestattung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Veröffentlicht am 17. Januar von Lieselotte Wever in Tiere

Stirbt ein Mensch, läuft seine Bestattung in gut organisierten Bahnen ab. Nach dem Tod ihres Haustieres jedoch stehen viele Menschen vor einem Problem: Wie geht es nun weiter? Sie wünschen sich für ihr Tier eine würdevolle Bestattung. Ist das möglich? Falls ja, wie?

Verstorbenes Haustier: Bloß nicht zum Abdecker!

Der Abdecker geistert immer noch als Schreckensvision durch die Köpfe von Tierfreunden. Es handelt sich bei ihm keineswegs um eine erfundene Gruselgestalt. Tatsächlich sorgten Abdecker über mehrere Jahrhunderte für die Beseitigung und Verwertung toter Tiere, neben Haustieren vor allem verstorbene Tiere von Bauern, Kutschern oder dem Militär, gelegentlich auch aus einem Zoo oder Zirkus. Abdecker verarbeiteten die toten Körper zu Leder, Knochenmehl, Leim, Bleichmitteln, Seife, Fett und Salmiak. Unverwertbare Reste verbrannten sie im Anschluss. Abdecker erfüllten eine wichtige Aufgabe, denn neben der wirtschaftlichen Verwertung dämmten sie mit ihrer Tätigkeit auch die von den Tierkörpern ausgehende Seuchengefahr ein. Dennoch waren Abdecker damals geächtet und ihr Beruf zählte zu den sogenannten unehrenhaften Berufen. Nicht nur wegen der Seuchengefahr, sondern auch wegen des enormen Geruchs befanden sich die Abdeckereien außerhalb von Ortschaften.

Heute sind Tierkörperbeseitigungsanstalten an die Stelle der Abdeckereien getreten. Sie handeln gemäß dem „Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz (TierNebG)“, das in seinem § 7 eine klare Aussage zum Umgang mit toten Tieren trifft: „Besitzerinnen und Besitzer toter Tiere haben diese unverzüglich der zuständigen Tierkörperbeseitigungsanstalt zu melden und die Abholung der Tierkörper zu veranlassen.“

Harte Worte, findest Du nicht auch? Aber keine Angst, Deinen verstorbenen Liebling brauchst Du trotzdem nicht der amtlichen Tierkörperbeseitigung zu übergeben. Für private Haustiere gibt es zum Glück mitfühlendere Lösungen.

Darf man sein verstorbenes Haustier im eigenen Garten beerdigen?

Wenn Du im eigenen Haus mit Garten wohnst hast, liegt der Gedanke an eine Bestattung im Garten natürlich nahe. Tatsächlich sind in vielen deutschen Gemeinden Bestattungen von maximal katzengroßen Haustieren im eigenen Garten erlaubt. Bei Mietwohnungen mit Garten hole Dir bitte die Erlaubnis von Deinem Vermieter ein. Ob eine Tierbestattung im Schrebergarten erlaubt ist, frage bitte den Verein bezwiehungsweise Verpächter.

Gelegentlich gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel in Bremen, wo wegen des niedrigen Grundwasserspiegels keine privaten Beisetzungen von Tierkörpern erlaubt sind. Auch nahegelegene Wasser- und Naturschutzgebiete schließen eine Tierbestattung aus. Beim für Deinen Ort zuständigen Veterinäramt erfährst Du, wie dies an Deinem Wohnort geregelt ist. Als Alternative bietet sich ansonsten eine Urnenbeisetzung mit der Asche des Tieres an. Mehr über das Einäschern erfährst Du weiter unten in diesem Artikel.

 

Garten im Frühling/Sommer
Letzte Ruhe im Garten?

Was bei einer Erdbestattung im Garten wichtig ist

Bestehen keine behördlichen Einwände gegen die Bestattung Deines Haustieres im Garten, gibt es dennoch Vorschriften für das Begraben. So soll der Abstand der Begräbnisstelle mindestens einen Meter zum Nachbargrundstück oder zu öffentlich zugänglichen Plätzen und Wegen betragen. Dein Tier lege bitte in sich leicht zersetzende Materialien wie Baumwollstoff oder einen Pappkarton. Ein selbstgebastelter Sarg aus Holz ist zwar liebevoll gemeint, doch nicht empfehlenswert, da Holz wesentlich langsamer verrottet als die vorgenannten Materialien. Denke auch daran, Dein Haustier tief genug zu begraben, damit es nicht von freilebenden Tieren erschnüffelt und ausgegraben wird. Begrabe deinen Liebling mindestens 50 Zentimeter tief, eher noch etwas mehr.

Welche Ausnahme es für die private Gartenbestattung von größeren Tieren gibt

Seit dem 12.2.2017 hält das „Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz“ eine weitere Regelung zur Beisetzung größerer Haustiere im eigenen Garten bereit. Nun dürfen auch große Hunde oder Pferde im Garten begraben werden, vorausgesetzt, sie wurden vorher für eine Urnenbeisetzung eingeäschert.

Gibt es auch Friedhöfe für Tiere?

Was tun, wenn man keinen eigenen Garten hat und Freunde oder Verwandte mit Garten eine Tierbestattung darin ablehnen? Wenn Du Dein Tier in einem Erdgrab beisetzen möchtest, gibt es eine weitere Möglichkeit: den Tierfriedhof. Insbesondere in vielen Großstädten existieren Anlagen für die letzte Ruhe von Haustieren. Sieh Dir ruhig einige Tierfriedhöfe an, solange es Deinem Liebling noch gutgeht. Dann kannst Du Dich schon im Voraus mit den einzelnen Konzepten der Friedhofsbetreiber vertraut machen.

Gelegentlich befinden sich Tierfriedhöfe gleich neben Friedhöfen für Menschen, wie zum Beispiel der Tierfriedhof in Hannover-Lahe, betrieben von der Gärtnerei Rechter.

Tierfriedhöfe sind für kleine Haustiere wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hamster, Ratten, Kaninchen und Vögel gedacht. Dabei hat jedes Tierfriedhofsunternehmen seine eigenen Regeln. Welche das sind, sollen Dir diese Beispiele geben, wovon es je nach Friedhof Abweichungen geben kann:

Tierfriedhof-Öffnungszeiten

Oft sind Tierfriedhöfe genauso wie Friedhöfe für Menschen den ganzen Tag bis Eintritt der Dämmerung geöffnet, wofür dabei feste Uhrzeiten gelten.

Liegezeit

Für die Liegezeit Deines Tieres auf dem Tierfriedhof vereinbarst Du mit dem Betreiber eine Pachtzeit über eine bestimmte Anzahl von Jahren, die Du gegebenenfalls verlängern kannst. Üblich ist eine Mindest-Pachtzeit über mehrere Jahre. Diese kann zum Beispiel 3 oder 5 Jahre betragen.

Du solltest die Ablaufzeit der vereinbarten Pachtzeit genau im Auge behalten. Vielleicht möchtest Du sie verlängern. Wenn nicht, behältst Du wahrscheinlich gern schmückende Gegenstände vom Grab wie Bilder, Figuren oder Kerzen als Erinnerung. Versäumst Du das Pacht-Ende, riskierst Du das umgehende Einebnen des Grabes und die Beseitigung der darauf befindlichen Objekte. Nicht alle Friedhofsverwaltungen informieren ihre Pächter über das Ende der Pachtzeit, sondern handeln einfach.

Grabpflege

Für die Grabpflege bist zunächst Du als Pächter zuständig. Auch auf Tierfriedhöfen ist es üblich, den Pächtern Wasserzapfstellen mit Gießkannen zur Verfügung zu stellen. Eventuell kannst Du Dir außerdem Gartengeräte ausleihen. Zur Grabpflege gehört neben dem regelmäßigen Gießen der Pflanzen das Entfernen von Laub und Unkraut. Am liebsten sehen die Friedhofsverwaltungen als Grabgestaltung Bepflanzungen. Ein Abdecken mit Steinplatten oder Kieselsteinen ist meistens unerwünscht oder sogar verboten, weil sie den Luftaustausch in der Erde darunter behindern.

Falls es Dir nicht möglich ist, mehrmals in der Woche das Grab Deines Tieres zu besuchen, kannst Du die Grabpflege vom Betreiber oder einer Gärtnerei vornehmen lassen, was natürlich als Dienstleistung etwas kostet. Dabei kannst Du die Tiergrabstätte weitgehend nach Deinem persönlichen Geschmack gestalten lassen, sofern Du dabei die bei Abschluss des Pachtvertrages akzeptierte Friedhofssatzung berücksichtigst.

 

Steinskulptur eines Hundes
Gedenkstein für einen treuen Gefährten

Besondere Dienstleistungen

Tierfriedhofsbetreiber bieten häufig weitere Dienstleistungen an. So holen sie ein verstorbenes Tier beim Tierhalter zu Hause ab oder aus der Tierklinik oder Tierarztpraxis.

Die speziellen Tiersärge aus Hartpappe oder Urnen für eingeäscherte Tiere kannst Du häufig gleich direkt beim Tierfriedhof erwerben.

Tierfriedhof: Kosten

Die Kosten für eine dreijährige Pachtzeit bewegen sich je nach Größe des Tieres ungefähr zwischen 200 Euro und 400 Euro. Für sehr kleine Tiere wie Vögel oder Kleinnager kostet die Pacht für drei Jahre circa 150 Euro. Abweichungen nach unten wie oben sind dabei möglich. Hinzu kommen einmalige Beisetzungsgebühren. Sie richten sich ebenfalls nach der Tiergröße und betragen um 50 Euro. Etwas günstiger sind anonyme Tierbestattungen.

Wegen der Vielfalt der Leistungsangebote für Tierbestattungen nennen wir Dir hier ein paar beispielhafte im Internet vertretene Tierfriedhöfe. Dort findest Du auch Fotos der Grabanlagen.

Du findest Tierfriedhöfe in Deiner Nähe, wenn Du in eine Internet-Suchmaschine den Begriff „Tierfriedhof“ und Deine Stadt oder einen Nachbarort eingibst. Tierfriedhöfe gibt es noch nicht überall, aber entsprechend der steigenden Nachfrage werden es allmählich immer mehr.

Wie kann man sein verstorbenes Haustier einäschern lassen?

Das Einäschern beziehungsweise Kremieren wird auch für Tiere angeboten. Während vielen Menschen das Begraben ihrer Tiere im eigenen Garten nicht möglich ist und auch nicht überall Tierfriedhöfe angelegt sind, bietet das Krematorium den idealen Ausweg für den würdevollen Abschied vom geliebten Haustier – vom Kanarienvogel bis zur Dogge. Hier kannst Du sicher sein, dass es in Deiner Nähe einen Tierbestatter gibt, der diese Leistung anbietet. Marktführer ist hier das Unternehmen „Tierbestattung im Rosengarten“ der Familie Nietfeld. Wenn Du im Internet die Angebote von Tierbestattern studierst, wird Dir auffallen, dass fast alle mit diesem Unternehmen zusammenarbeiten. Es handelt sich hierbei allerdings keineswegs um suspekte mafiöse Strukturen. Hintergrund ist vielmehr, dass Genehmigungen zum Betreiben eines Krematoriums sehr sparsam vergeben werden. Für die Tierbestattung gibt es in Deutschland nur ein Krematorium im niedersächsischen Badbergen und im brandenburgischen Pritzwalk. Der Hauptsitz der „Tierbestattung im Rosengarten“ ist in Badbergen:

Tierbestattung: der Weg ins Krematorium

Den an Deinem Wohnort oder in der Nähe ansässigen Tierbestatter kannst Du mit Deinem Tier nach vorheriger Absprache oft auf seiner Fahrt zum Rosengarten begleiten. Dann kannst Du dort noch einmal im allerletzten Moment Abschied nehmen von Deinem Liebling und nach der Einäscherung die Asche persönlich in Empfang und wieder mit nach Hause nehmen. Du kannst aber auch wie viele andere Tierfreunde Dein verstorbenes Haustier vom Tierbestatter bei Dir abholen und anschließend die Asche zu Hause aushändigen lassen. Die Mitarbeiter im Krematorium sind sehr zuverlässig und nehmen ihre Kunden sehr ernst. Du kannst also davon ausgehen, dass Du wirklich die Asche Deines geliebten Tieres zurückerhältst.

Wie läuft die Einäscherung von Haustieren ab?

Nach der Ankunft am Krematorium wird das verstorbene Tier aus gesundheitshygienischen Gründen einem Mitarbeiter übergeben und gelangt sofort praktisch über eine Schleuse in den Arbeitsbereich, also nicht in den Besucherbereich. Du wirst Deinen Liebling vor dem Einäschern aber noch einmal sehen dürfen. Viele Menschen schätzen die Gelegenheit, sich in einem kleinen Nebenraum in Ruhe von ihrem Tier verabschieden zu können. Dafür wird das Tier liebevoll in einen kleinen Korb gebettet, als ob es schliefe.

Anschließend wird Dein Tier zum Brennofen gebracht und verbrannt. Die Verbrennungszeit hängt natürlich maßgeblich von der Größe des Tieres ab und beträgt bei einer Katze ungefähr eine Stunde. Du kannst Dich solange in den Besucherraum setzen oder bei schönem Wetter im großen Garten spazieren gehen, der so schön ist, wie es dem Firmennamen „Rosengarten“ entspricht. In der Gartenanlage gibt es auch eine Streuwiese, wo man die Asche seines Tieres in der Natur ausstreuen kann.

Wie viel kostet das Einäschern von Haustieren?

Die Frage nach dem Preis der Einäscherung eines Haustieres lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt stark von der Größe des Tieres, der Kremierungsart und den beanspruchten weiteren Dienstleistungen ab. Die im Internet einsehbare Preisliste vom Rosengarten bietet Dir einen umfassenden Überblick.

Atmosphäre im Krematorium „Rosengarten“

Der Umgang mit den trauernden Besuchern im Krematorium „Rosengarten“ in Badbergen ist einfühlsam, aber ohne falsches Pathos. Schließlich haben die Mitarbeiter Dein Tier nicht selbst gekannt. Doch sie können sich gut vorstellen, wie Du Dich fühlst, und sind auch nach jahrelanger Tätigkeit nicht abgestumpft oder von hektischer Geschäftigkeit.

Die Besucherräume sind in freundlichen Farben gehalten, überhaupt nicht bedrückend. Du wirst über die gelassene und sogar beruhigende Ausstrahlung erstaunt sein. Wer hier einmal war und weiterhin Haustiere hält, kommt beim nächsten traurigen Ereignis meistens wieder hierher.

Wie geht es nach der Einäscherung weiter?

Es gibt zwar die Möglichkeit, die Asche von Haustieren auf einer Wiese vom Krematorium „Rosengarten“ auszustreuen, doch nehmen viele Menschen die Asche mit, um sie in ihrem Garten oder einem Tierfriedhof beizusetzen oder bei sich zu Hause aufzubewahren.

Das Unternehmen „Rosengarten“ hält eine Vielzahl von hübsch gestalteten Urnen zu unterschiedlichen Preisen bereit, die Du Dir bereits zu Hause im Internet ansehen kannst. Später erhält die Urne in Deiner Wohnung einen schönen Platz. Manche richten dafür sogar einen Ehrenplatz ein, geschmückt mit Blumen oder Fotos.

Dürfen verstorbene Tiere in die Biotonne?

Da Tierabfälle aus der Küche in die Biotonne dürfen, können natürlich auch verstorbene Haustiere dort hineingegeben werden – allerdings nur sehr kleine Tiere wie Hamster oder Wellensittiche. Aber findest du das nicht doch reichlich lieblos? Hat ein treuer Gefährte das nach seinem Lebensende verdient? Im Grunde sollte so etwas nur Notfallsituationen vorbehalten bleiben, wie bei einem plötzlichen Tod eines Tieres, und du musst zum Beispiel selbst gerade sofort ins Krankenhaus. So unglücklich wird es nur selten kommen.

Virtuelle Tiergedenkstätten

Du kannst Deinem Tier im Internet eine Gedenkstätte anlegen. Inzwischen gibt es eine große Auswahl virtueller Tierfriedhöfe, bei denen Du Deine Erinnerungen mit anderen teilen kannst. Die Lebensdaten, ein Foto Deines Lieblings und einen passenden Spruch, an Dein Tier gerichtete persönliche Worte oder ein geschildertes besonderes Erlebnis werden zu einem liebevollen Andenken. Zusätzlich können in vielen der Portale Du und andere Besucher der Webseite Gedenkkerzen symbolisch entzünden und ein paar liebe Worte hinterlassen. Manche Portale haben auch Foren zum ausführlichen Austausch integriert. Wie virtuelle Gedenkorte für Tiere aussehen, siehst Du hier:

Was Du lieber nicht tun solltest

Falls Du Dein krankes Tier in der Tierarztpraxis einschläfern lassen musstest, kannst Du es auch dort zurücklassen. Möchtest Du Dich darauf einlassen, erkundige Dich wenigstens, was dann mit Deinem Tier geschieht. Landet es etwa in der Tierkörperbeseitigungsanstalt? Oder wird es der Verbrennung zugeführt? Die zweite der beiden Möglichkeiten mag sich beruhigender anhören, doch solltest Du wissen, dass diese Art der Einäscherung überhaupt nichts mit der in einem Tierkrematorium gemeinsam hat. Dein Tier wird zusammen mit vielen anderen toten Tieren, oft aus der Landwirtschaft, zu einem Verbrennungsofen transportiert. Dabei kann es durchaus passieren, dass Dein Hund oder Deine Katze unter einer Kuh oder einem Pferd zu liegen kommt. Keine angenehme Vorstellung, oder? Organisiere lieber persönlich eine liebevolle, würdige Bestattung, auch wenn sie einen gewissen Betrag kostet. Dein tierischer Freund ist Dir das doch wert?

Kurz gesagt

In glücklichen Tagen verdrängen viele Tierhalter, dass ihr Haustier eines Tages sterben wird. Auch die statistischen Lebenserwartungen der einzelnen Tierarten wiegen leicht in trügerische Sicherheit, kann doch eine schwere Erkrankung oder ein Unfall das Leben des tierischen Freundes vorzeitig beenden. Tierfreunde, die sich schon im Voraus über Bestattungsmöglichkeiten für Haustiere informieren, werden eines Tages dafür dankbar sein. In all ihrem Schmerz wissen sie dann immerhin, an wen sie sich für eine würdige Bestattung ihres Haustieres wenden können, statt nun erst nach einer Lösung zu suchen.

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