So richtest Du Deinen Bildschirm richtig ein.

Veröffentlicht am 27. Juli von Thorben Grünewälder in Beruf

Wer im Büro arbeitet, hat ihn täglich acht Stunden vor der Nase. Der Computerbildschirm ist aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Die Arbeit am Rechner erleichtert den Büroalltag, sorgt aber auch für gesundheitliche Probleme. Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Computerbildschirm richtig einrichtest und auf was Du sonst noch achten musst.

Laptop
Lange Arbeit am Rechner kann die Gesundheit schädigen.

Wieso ist die Arbeit am Bildschirm so ungesund?

Natürlich ist ein Job im Büro in den meisten Fällen ungefährlich, bequem und körperlich wenig anstrengend. Doch genau das ist das Problem. Ein Dachdecker oder Möbelpacker lebt vielleicht gefährlicher und hat eher mit Rückenproblemen zu kämpfen, bewegt sich aber auch deutlich mehr. Als typischer Büromensch kommen wir kaum auf die erforderlichen 10.000 Schritte am Tag.

Immer den Bildschirm im Blick.

Der Gang vom Bürostuhl zur Kaffeemaschine und zurück reicht einfach nicht aus. Die Folge: Unser Herz wird nicht ausreichend trainiert und nach wenigen Jahren leidet unser Körper unter Verspannungen oder Kopfschmerzen. Weitere Bildschirmgeräte wie Smartphones oder Tablets werden ebenfalls exzessiv genutzt – im Bett, beim Essen und sogar auf der Toilette.

Augen auf beim Bildschirmkauf.

Auch die Augen werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Starren auf einen Monitor trocknet die Augen aus und der kurze Abstand zum Bildschirm macht auf Dauer kurzsichtig. Besonders ältere Bildschirm-Modelle sind durch das beständige flackern schlecht für Deine Augen. Als Kontaktlinsenträger musst Du besonders auf Deine Augen achten und sie im Zweifel mit Augentropfen befeuchten. Ansonsten hast Du schnell mit roten Augen und unangenehmen Reizungen zu kämpfen.

Die Arbeit am Bildschirm hat aber noch zahlreiche weitere gesundheitliche Nachteile:

  • Der natürliche Bewegungsdrang des Körpers wird gehemmt. Der Kreislauf kommt nicht richtig in Schwung und der Stoffwechsel schläft ein. Büromenschen legen daher deutlich schneller an Gewicht zu.
  • Ein bewegungsarmer Tag am Schreibtisch ermüdet aber nicht nur den Kreislauf, sondern auch den Kopf und die Muskulatur.
  • Ergonomie: Ein ergonomisch schlecht eingerichteter Arbeitsplatz führt zu Verspannungen. Der Schreibtisch sollte mit der Blickrichtung parallel zur Fensterfront aufgestellt werden. Ist der Bildschirm mit den Fenstern im Rücken oder zur Fensterfront hin ausgerichtet, führt dies bei Sonneneinstrahlung zu lästigen Spiegelungen im Monitor. Sonnenschutzvorrichtungen an den Fenstern und Lichtschutzblenden am Monitor können die seitlichen Lichteinflüsse abwenden.
  • Auch die Körperhaltung wird durch die Arbeit am Bildschirm negativ beeinflusst. Wir ziehen die Schultern unbewusst nach vorne und machen den typischen Rundrücken. Bandscheibenprobleme und Schmerzen im Kreuz sind damit auf Dauer vorprogrammiert.

Wie kann ich den Bildschirm optimal einrichten?

Um unbequeme Kopf- und Körperhaltungen zu vermeiden, ist auch die korrekte Positionierung des Bildschirms auf dem Schreibtisch von Bedeutung. Optimal ist die Ausrichtung des Monitors mit einem Sehabstand von mindestens 50 Zentimetern zentral im Blickfeld des Betrachters. Entscheidend für die Arbeit am Bildschirm ist die gute Lesbarkeit und Erkennbarkeit von Inhalten, ohne dass Du eine unbequeme Sitzhaltung einnehmen musst. Da die natürliche Haltung des Kopfes leicht nach vorn geneigt ist, sollte die Unterkante des Bildschirms bis auf die Tischplatte gesenkt und bis zu 35 Grad nach hinten geneigt werden können.

Diese Einstellungen solltest Du an Deinem Bildschirm vornehmen:

  • Wähle einen möglichst hohen Kontrast, vermeide aber grelle Farbeinstellungen.
  • Stelle die Schärfe so ein, dass die Schriften nicht fransig wirken.
  • Vermeide Spiegelungen auf dem Monitor. Hierfür gibt es auch spezielle Folien, die auf den Monitor geklebt werden können.
  • Bei Röhrenbildschirmen solltest Du die Bildwiederholfrequenz so hoch wie möglich wählen – oder Dir endlich einen modernen Monitor zulegen.

Es werde Licht.

Die Lichtverhältnisse in Deinem Büro spielen eine ganz entscheidende Rolle. Eine zu hohe Beleuchtungsstärke erschwert die Sehwahrnehmung. Bei einer zu niedrigen Beleuchtung, ist hingegen die Sehschärfe vermindert. Als Faustregel gilt: Das natürliche Tageslicht ist optimal für die Arbeit am Monitor.

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Was kann ich noch tun?

Das beste Mittel ist auch hier Bewegung. Mache regelmäßig Pausen und verlasse alle 60 Minuten mindestens für 10 Minuten Deinen Schreibtisch. Wenn möglich, gehe kurz an die frische Luft und ruhe so Deine Augen aus. Optimal wäre ein Blick ins Grüne. So entspannen sich Deine Augen am besten. Lasse Deinen Blick gezielt in die Ferne schweifen, oder gehe eine kleine Runde um den Block und bringe so Deinen Kreislauf wieder in Schwung.

Weitere hilfreiche Tipps gegen müde Augen:

  • Halte von Zeit zu Zeit die Hände vor das Gesicht. Das wirkt entspannend.
  • Trainiere regelmäßiger zu Blinzeln. Dadurch werden Deine Augen besser befeuchtet.
  • Rolle Deine Augen bewusst hin und her. So vermeidest Du das gefährliche starren auf den Bildschirm.
  • Sorge für eine ausreichende Beleuchtung und eine angenehme Luftfeuchtigkeit im Raum.
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Worauf sollte ich beim Bildschirmkauf achten?

Bedenke, dass Dein Monitor im Idealfall mehrere Jahre im Einsatz ist. Kaufe daher einen Bildschirm mit einer Bilddiagonale von mindestens 24 Zoll. Ab dieser Größe hast Du genug Fläche, um auf dem Desktop zwei Fenster gleichzeitig nebeneinander zu legen und bequem zu lesen. Auch für große Excel-Tabellen ist dieses Format ideal. Soll es nicht nur ein größerer Monitor, sondern auch eine höhere Auflösung als Full-HD sein, bietet sich ein Gerät mit 27 Zoll-Diagonale an. Achte darauf, dass sich der Monitor flexibel einstellen lässt. Verschiedene Dreh- und Neigungswinkel sollten möglich sein. Es gibt auch schon Monitore, die sich vom Querformat in das Hochformat drehen lassen. Doch das ist sicher nur für ausgewählte Anwendungen interessant.

Kurz gesagt:

Wer einen Bürojob hat, wird um die Arbeit am Bildschirm nicht herumkommen. Du hast aber Einfluss darauf, wie schädlich der stete Blick auf den Monitor wirklich ist. Bestehe auf einem qualitativ hochwertigen, modernen Bildschirm mit hoher Auflösung und sorge dafür, dass die Beleuchtung passt. Regelmäßige Pausen sind ebenfalls wichtig für Deine Gesundheit.

 

 

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