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Kinderwagen wählen: So findest du den richtigen Wagen für dein Kind

von Philipp Senge
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Schwangere junge Frau beim Kinderwagenkauf

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In seinen ersten Lebensmonaten ist dein Kind noch vollständig auf dich angewiesen. Das schließt auch die Fortbewegung mit ein. Die meisten Eltern entscheiden sich deshalb für einen Kinderwagen. Doch das Angebot ist riesig und reicht von der Retro-Kutsche bis zum modernen Multifunktionsfahrzeug. Da fällt die Auswahl oft nicht leicht. Lass dich davon nicht verunsichern. Wir erklären dir, wie du den passenden Kinderwagen für dich und dein Kind findest.

Kinderwagen wählen: Auf diese 5 Dinge solltest du achten

1. Einstellmöglichkeiten und Größe

Die meisten Kinderwagen, die du heutzutage kaufen kannst, sind Kombikinderwagen. Das bedeutet, die Kinderwagen wachsen gewissermaßen mit. Neugeborenen bieten sie in einer Liegewanne ausreichend Platz und Schutz. Ist dein Kind größer und kann schon eigenständig sitzen, lässt sich ein Kombikinderwagen zu einer Sportkarre oder einem Buggy umbauen. Unterschieden werden:

  • Kombikinderwagen 2 in 1 wie zum Beispiel der JOOLZ Day 3, der HAUCK Eagle 4S oder der BRITAX RÖMER Premium
  • Kombikinderwagen 3 in 1 wie zum Beispiel der MAXICOSI Andorra oder der BERGSTEIGER Venedig

Bei einem 3-in-1-Wagen kannst du als dritte Variante noch eine Kindersitzschale montieren. Das ist ideal, wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid. Apropros Auto: Ein wichtiges Kriterium ist bei Kinderwagen, wie einfach sie sich zusammenlegen lassen und wie viel Platz sie dann benötigen.

2. Stauraum

Ebenso wichtig wie die Frage nach dem Platzverbrauch ist die Frage nach dem Platzangebot. Neben deinem Kind wirst du immer noch weitere Dinge zu transportieren haben, etwa:

  • Wickeltasche
  • Trinkflasche für dein Kind
  • Regenschutz für den Kinderwagen
  • Kekse, Brötchen, Obst oder anderer Proviant für dein Kind
  • Kleinere Einkäufe

Prüfe vor dem Kauf daher, wieviel zusätzlichen Stauraum ein Kinderwagen bietet. Du weißt noch nicht genau, was du für dein Kind alles brauchen wirst? In unserer Übersicht erfährst du, was zur Erstausstattung deines Kindes gehört.

3. Belüftung, Sonnen- und Kälteschutz

Gerade im Sommer kann es in einem Kinderwagen ganz schön heiß werden. Umso wichtiger ist eine gute Belüftung in der Liegeschale. Nutzt du einen Kinderwagen schon als Buggy, musst du dir um die Belüftung nicht mehr viele Gedanken machen. In diesem Fall wirst du aber einen guten Sonnenschutz brauchen. Für den Winter gibt es bei vielen Anbietern passende Fußsäcke.

4 verschiedene Kinderwagen nebeneinander mit Baby

4. Drei oder vier Räder?

Traditionell hat ein Kinderwagen vier Räder. Es gibt inzwischen aber auch viele Modelle mit drei Rädern. Das hat keineswegs nur ästhetische Gründe. Wagen mit drei Rädern sind oft deutlich wendiger als Modelle mit vier Rädern. Bei vielen vierrädrigen Kinderwagen sind die Vorderräder inzwischen allerdings ebenfalls drehbar Das erleichtert das Lenken deutlich.

5. Bremsen

Ebenso wichtig wie gute Räder sind immer auch die Bremsen. Standardmäßig verfügt jeder Kinderwagen über eine Feststellbremse, die sich mit dem Fuß betätigen lässt. Wie komfortabel und sicher eine Bremse zu bedienen ist, lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden. Einige Modelle verfügen zusätzlich zur Feststellbremse über eine Handbremse. Wie bei einem Fahrrad hast du einen Bremshebel, mit dem du den Kinderwagen abbremsen kannst. Nicht nur an Hängen ist das eine sinnvolle Ausstattung.

Die genannten 5 Punkte stellen lediglich die wichtigsten Kriterien dar, auf die du achten solltest, wenn du einen Kinderwagen wählen möchtest. Weitere Kriterien sind zum Beispiel:

  • Gewicht
  • Sicherheitsgurte für dein Kind
  • Verfügbares Zubehör
  • Verstellmöglichkeiten des Griffs
  • Blickrichtung des Kindes
  • Farbe und Design
  • Preis

Kurz gesagt

Bei einem Kinderwagen gibt es zahlreiche Details, die dir und deinem Kind das Leben leichter machen können. Sie machen dir allerdings auch die Wahl des Kinderwagens schwerer. Entscheidend ist letztlich, was dir gut gefällt und womit du gut zurecht kommst. Hier hilft oft nur testen.

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