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Hamsterkauf-Liste: Wie sinnvoll sind die Notrationen?

von Lieselotte Wever
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Hamsterkauf - Liste

Kaum ist der Ratschlag zum Anlegen von Notrationen herausgegangen, versetzt er die Menschen in Unruhe. Die Rede ist vom Zivilschutzkonzept. Ein weiteres Wort macht die Runde: Hamsterkauf. Verschwörungstheorien entstehen. Wieder andere Menschen bleiben die Ruhe selbst.

Aufruf zu Hamsterkäufen? Bloß keine Panik!

Wie geht es Dir? Bist Du verunsichert oder findest Du alles halb so wild? Sowohl Panik als auch Gleichgültigkeit sind schlechte Ratgeber. Informiere Dich sorgfältig und triff danach Deine Entscheidungen. Unser Artikel über den Sinn von Notrationen soll ein Beitrag hierfür sein.

Zivilschutzkonzept: Was ist das überhaupt?

Dass es in Deutschland ein Zivilschutzkonzept beziehungsweise Maßnahmen für den Zivilschutz gibt, war vielen Einwohnern lange Zeit gar nicht bewusst. Das Konzept ist in einem Dokument von knapp 70 Seiten erfasst. Es heißt amtlich „Konzeption Zivile Verteidigung (KZV)“ und aktualisiert die bisherige Fassung aus dem Jahr 1995. Die Aktualisierung geschah keineswegs anlässlich der jüngsten terroristischen Anschläge und politischen Entwicklungen in verschiedenen Ländern. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gab die Neufassung des Zivilschutzkonzeptes bereits 2012 in Auftrag. Unter anderem finden zum Beispiel Schlussfolgerungen aus den Terroranschlägen des 11. September 2001 in den USA, der Hochwasserkatastrophe der Elbe vom August 2002 und Erkenntnisse aus den Folgen des globalen Klimawandels Berücksichtigung. Das Wort „Hamsterkauf“ kommt übrigens kein einziges Mal im Zivilschutzkonzept vor.

Im Zivilschutzkonzept geht es darum, dass die Bevölkerung in Deutschland rechtzeitig ausreichend Vorkehrungen treffen soll, um sich in einem Notfall eine Zeit lang ohne Hilfe von außen versorgen zu können, bis staatliche Hilfsmaßnahmen greifen.

Außerdem sollen Kliniken Notversorgungsstellen einrichten, Impfstoffe, Medikamente und Instrumente zur Notfallbehandlung in ausreichender Menge bereithalten, Benzin-Depots angelegt werden und für zivile Bereitschaft zur Unterstützung der Streitkräfte und des Technischen Hilfswerks gesorgt werden. Ferner wird über ein wirksames Alarmsystem nachgedacht sowie über Ersatzdienststellen für verschiedene Behörden, wenn diese ihre Tätigkeiten nicht mehr am bisherigen Amtssitz wahrnehmen können.

Vergleichbare Konzepte existieren übrigens in vielen weiteren Staaten.

Was ist ein Notfall im Rahmen des Zivilschutzkonzeptes?

Als Notfall gilt beim Zivilschutzkonzept eine schwere Naturkatastrophe wie beispielsweise Hochwasser, Erdrutsch oder Erdbeben. Letztere können durchaus in einigen Regionen Deutschlands auftreten. Ebenfalls einen Notfall verursachen kann ein großflächiger tagelanger Stromausfall. Ein bewaffneter Angriff kann ebenso die gewohnte tägliche Versorgung massiv beeinträchtigen. Dennoch heißt es im jüngst vorgelegten Zivilschutzkonzept ausdrücklich, „dass ein Angriff auf das Territorium Deutschlands, der eine konventionelle Landesverteidigung erfordert, unwahrscheinlich“ sei. Diese sei aber nicht grundsätzlich auszuschließen und es gelte, „sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“.

Was das persönliche Zivilschutzkonzept für Dich persönlich bedeutet

Behalte einen kühlen Kopf! Die deutsche Regierung fordert keineswegs zum sofortigen hektischen Hamsterkauf auf. Dieser Eindruck ist hastigen Überreaktionen und Fehlinterpretationen geschuldet.

Beim Zivilschutzkonzept geht es für Dich vor allem um diese 4 Faktoren:

  • Lebensmittelversorgung für mindestens 10 Tage
  • Wasservorrat für mindestens 10 Tage
  • Sicherstellung von Energie
  • ausreichend Bargeld
Einkaufslisten auf verschiedenen Medien

Für eine Einkaufsliste kannst Du unterschiedlichste Medien nutzen oder diese einfach per Hand schreiben.

Hamsterkauf: Lebensmittel-Checkliste

Bevor Du jetzt losrennst und den nächsten Supermarkt stürmst, mache Dir in Ruhe Gedanken über eine mögliche Notfallsituation, die hoffentlich nie eintritt. Grundsätzlich ist es ratsam, stets einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln im Haus zu haben. Schließlich kannst Du auch einmal krank werden und bist mit einer großzügig bestückten Speisekammer und einem gut gefüllten Kühlschrank weniger abhängig von fremder Hilfe.

Bei Deiner Checkliste für den Katastrophenfall solltest Du vor allem auf haltbare Lebensmittel setzen. Denke daran, dass es zu Engpässen in der Energieversorgung kommen kann und die Speisen notfalls kalt verzehrbar sind. Auch solltest Du nicht allein auf haltbare Nahrungsmittel wie Reis, Nudeln oder getrocknete Hülsenfrüchte vertrauen. Hier brauchst Du ebenfalls zur Zubereitung Energie und außerdem frisches Wasser. Fertiggerichte wie Ravioli oder Erbsensuppe kannst Du wiederum kalt aus der Dose löffeln. Es ist zwar nicht so lecker wie warm aus dem tiefen Teller, doch durchaus genießbar. Übrigens gibt es von einigen Herstellern für Camping- und Trekking-Versorgung Fertiggerichte in sich bei Bedarf nach entsprechender Aktivierung selbst erhitzenden Dosen.

Unter Schutzatmosphäre abgepacktes Brot ist mehrere Monate haltbar. Ebenso ist abgepackter Käse wochen- bis monatelang haltbar. Wir haben eine Beispiel-Hamsterkauf-Liste für Dich zusammengestellt, an der Du erkennst, was dabei wichtig ist:

  • haltbar verpacktes Brot
  • abgepackter Käse
  • Wurst in Gläsern oder Dosen
  • Fischkonserven
  • auch kalt genießbare Fertiggericht-Konserven
  • konserviertes Gemüse und Obst
  • Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte
  • Nüsse, Haferflocken, Müsli
  • H-Milch; Hafermilch, Reismilch
  • Butter, Margarine, Öl
  • Eipulver
  • Getränke: unbedingt Wasser, eventuell außerdem Eistee und Fruchtsaft

Berücksichtige bei Deiner Hamsterkauf-Liste Ernährungsvorlieben und -abneigungen der Haushaltsmitglieder sowie eventuelle Allergien.

Beim Hamsterkauf auch hieran denken!

Bewahre auch ruhig einen Vorrat an Süßigkeiten wie Schokoriegel, Schokoladentafeln oder Bonbons auf – für Dich selbst oder als Tauschmittel gegen andere Artikel oder kleine Gefälligkeiten. Gleiches gilt für Kaffee oder alkoholische Getränke.

Beim Anlegen Deiner Notvorräte denke an Deine Haustiere. Auch sie haben ein Recht auf einen ausreichenden Futtervorrat. Ebenso solltest Du an Produkte wie Vogelsand, Katzenstreu oder Heu denken.

Zivilschutzkonzept: Wasser ist überlebenswichtig

Bestimmt weißt Du, dass man viel schneller verdurstet als verhungert. Hungern könntest Du zur Not über mehrere Wochen, sofern Du nicht an einer Erkrankung leidest. Verdursten würdest Du innerhalb weniger Tage. Darum darfst Du Dich bei Deiner Bevorratung nicht darauf verlassen, dass jederzeit Wasser in Trinkwasserqualität bei Dir zu Hause aus dem Hahn läuft. Versorge Dich unbedingt mit abgefülltem Trinkwasser. Es genügt nicht, wenn Du Deinen Wasservorrat selbst in bereits vorhandene Flaschen abfüllst. Diese Lösung ist nur für wenige Tage geeignet, bevor sich gesundheitsschädliche Bakterien darin bilden. Mit speziellen Desinfektionstabletten und Filtersystemen lässt sich dieser Effekt zwar wirksam bekämpfen. Kaufe aber auf jeden Fall einen ausreichenden Vorrat an haltbar abgefülltem Wasser beziehungsweise Mineralwasser für mindestens 10 Tage pro Person.

Neben Wasser zum Trinken solltest Du auch immer genügend Wasser für die persönliche Körperhygiene sowie zum Sauberhalten der Ess- und Trinkgefäße bereithalten.

Schütze Deine Lebensmittel!

Nach Möglichkeit lagere Deine Vorräte in der Wohnung und nicht im Keller, wo sie leichter gestohlen werden können. Im Keller sind sie häufig auch Schädlingen, darunter womöglich Mäusen oder Ratten, ausgesetzt. Bewahre Essvorräte und Wasser möglichst dunkel auf. Schütze Lebensmittel wie Getreide, Mehl, Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte vor Schädlingen, Staub und Feuchtigkeit, indem Du sie in luftdichten festen Gefäßen statt in Papier beziehungsweise Pappe verpackst. Besser als Papier schützen immerhin Plastiktüten oder Gefrierbeutel, doch solltest Du diese regelmäßig kontrollieren, da sich Schädlinge durch das Plastikmaterial beißen können. Sie fressen nicht nur von den Nahrungsmitteln, sondern verunreinigen diese zusätzlich.

Bevorratete Lebensmittel regelmäßig prüfen

Das Zivilschutzkonzept gilt auf Dauer, zumindest bis die heutige Fassung irgendwann aktualisiert wird. Es genügt daher nicht, jetzt schnell ein Notfall-Depot anzulegen und dieses anschließend unberührt bis zum Tag X, sollte er eintreffen, liegenzulassen.

Deine Lebensmittelvorräte musst Du von Zeit zu Zeit prüfen. Sind sie noch haltbar? Sind sie frei von Schädlingen? Sind die Verpackungen unbeschädigt? Viele Nahrungsmittel sind über das darauf angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verwendbar. Allerdings haben abgelaufene Lebensmittel im Notvorrat nichts zu suchen. Tausche sie rechtzeitig gegen neue aus und verbrauche die aussortierten Waren im Haushaltsalltag.

Konservenvorrat anlegen, diese halten über Jahre

Einen Konservenvorrat anzulegen ist sinnvoll, diese halten über viele Jahre. Trotzdem von Zeit zu Zeit die Haltbarkeit überprüfen.

Zivilschutzkonzept: Für wie lange vorsorgen?

Eine Vorratshaltung für mindestens 10 Tage wird empfohlen, um so lange einen vorübergehenden Versorgungsengpass oder Versorgungsausfall zu überbrücken. Spätestens bis dahin sollen von der Regierung veranlasste Versorgungsmaßnahmen greifen. Dabei ist mit einer rationierten Zuteilung zu rechnen.

Sofern Du ausreichend Platz hast, kann es nicht schaden, Dich für einen längeren Zeitraum zu bevorraten – zum Beispiel 14 Tage oder einen Monat.

Zivilschutzkonzept: Was Du für den Notfall außerdem brauchst

Konzentriere Dich bei Deiner Notfallversorgung nicht allein auf Essen und Trinken. Bereite Dich auch auf einen möglichen Stromausfall vor. Batteriebetriebene Taschenlampen spenden Dir immer Licht. Mit einem Kurbel-Radio bleibst Du weiterhin auf dem Laufenden – gerade in so einer Situation sind sofort abrufbare aktuelle Informationen Gold wert.

Mit einer Camping-Toilette beugst Du einem denkbaren Wasserversorgungsausfall clever vor. Die Beseitigung der Hinterlassenschaften ist schließlich nicht nur ein hygienisches, sondern außerdem ein gesundheitliches Problem. Wer ein eigenes Grundstück hat, kann diese notfalls dort über ein paar Tage abgießen oder vergraben. Wild lebende Tiere machen es in der Natur ja ähnlich. Ansonsten ist das „Aussetzen“ irgendwo in der Stadt asozial. Auch in der Not sollen zivilisatorische Mindeststandards beibehalten werden.

Vielleicht fällt Dir jetzt gerade ein, dass auch das Anschaffen eines mit Trockenbrennstoff wie Esbit oder Spiritus betriebenen Kochgeräts eine gute Idee ist. Wir raten jedoch von offenem Feuer in geschlossenen Räumen ab. Wenn, dann musst Du sehr sorgfältig hantieren und den Garvorgang ununterbrochen beaufsichtigten. Gerade in Notzeiten kann ein Haus- oder Wohnungsbrand noch gefährlichere Ausmaße annehmen als ohnehin schon. Dann ist nicht mehr mit einem kurzfristig einsetzbaren Löschfahrzeug der Feuerwehr zu rechnen. Bei Wassermangel sind auch eigene Löschversuche aussichtslos, es sei denn, Du hast einen Feuerlöscher zur Hand und weißt ihn zu bedienen.

Hamsterkauf bei Selbstversorgern

Du hast einen Schrebergarten oder lebst auf dem Land und baust eine Menge Lebensmittel selbst an? Du glaubst, Du bist damit fein heraus – zumindest werden auf Deiner Hamsterkauf-Liste nicht alle vorgeschlagenen Nahrungsmittel auftauchen? Wir müssen Dir leider ein paar Illusionen rauben.

Du weißt ja, dass Du Deine Anbauflächen bewässern musst, falls nicht ausreichend Regen fällt. Wasserknappheit lässt Obst, Gemüse und Kräuter schnell verdorren. Ziehe auch in Betracht, dass Deine Obstbäume, Felder und Treibhäuser geplündert werden. Bereits heute klagen einige Schrebergärtner und Landwirte über ungebetene „Helfer“ beim Ernten. In Notzeiten werden sich viele Menschen erst recht über Anstandsregeln hinwegsetzen.

Bewirtschafte ruhig Deine Anbauflächen weiter und betrachte sie als mögliche Reserve bei Versorgungsengpässen. Verlasse Dich aber nicht darauf. Sorge parallel genauso vor wie Leute ohne eigenen Anbau.

Selbstgemachte Marmelade

Selbstgemachte Marmelade hält lange, schmeckt lecker, muss aber immer wieder auf Schimmel geprüft werden.

Hamsterkauf: ja oder nein? Eigenverantwortung zählt!

Beim Zivilschutzkonzept handelt es sich um eine Empfehlung der Regierung. Du bist nicht verpflichtet, ihr Folge zu leisten. So, wie einige Menschen mit Panik auf die Veröffentlichung der Neufassung des Zivilschutzkonzeptes reagieren, geben sich andere betont lässig und erklären, sich vom Staat nichts vorschreiben zu lassen. Einige sind auch der Auffassung, dass es Aufgabe des Staates sei, im Notfall für seine Bürger zu sorgen.

Es ist nur so, dass grundsätzlich jeder für sich selbst verantwortlich ist. Sollte es tatsächlich einmal ganz hart kommen, können persönliche Notvorräte lebensentscheidend sein. Die Regierung wird das in ihrer Macht Stehende tun, um wenigstens eine Grundversorgung aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Schließlich leben wir in einem Sozialstaat. Bei bestimmten Ereignissen ist jedoch die öffentliche Ordnung gefährdet. Versorgungssysteme brechen zusammen. Es ist die Frage, inwieweit Menschen sich dann noch gegenseitig unterstützen oder einander als Überlebenskonkurrenten ansehen werden. Du darfst Dich nicht darauf verlassen, dass andere Dir von ihren Vorräten abgeben, weil Du zu bequem oder zu optimistisch warst, für Dich selbst Vorsorge zu treffen. So ein Verhalten ist einfach unfair und verpflichtet andere zu gar nichts.

Hamsterkauf: ja oder nein? Die Antwort lautet kompromisslos „ja“ für das Anlegen von Vorräten. Ob Du dafür ein paar Hamsterkäufe tätigst oder Dir allmählich einen Vorrat anlegst, ist Deine Sache. Tun musst Du aber etwas in dieser Richtung. Auch Menschen mit schmalem Portemonnaie können sich so allmählich ihr persönliches Vorratslager anlegen.

Hamsterkauf und Klimawandel

Der Klimawandel ist ein weiteres viel diskutiertes Thema: Sind wochenlange Hitzeperioden nun bloß Wetterkapriolen oder doch Anzeichen eines Klimawandels? Hoffen wir Ersteres. Auf jeden Fall handelst Du auch hier vorausschauend, wenn Du Dich entsprechend bevorratest. Ziehe auch hierzu unsere Hamsterkauf-Tipps heran, wobei Trinkwasser beziehungsweise Mineralwasser unbedingt ausreichend vorhanden sein sollte.

Malen wir nicht gleich den Teufel an die Wand und unterstellen mal, dass Du weiter mit Strom versorgt sein wirst. Dann wirst Du Dich in extrem heißen Sommern auch über gleich mehrere Kühlakkus und außerdem über mobile Klimaanlagen freuen.

Noch ein Tipp für ausdauernd heiße Zeiten: Lege Dir ausreichend hitzetaugliche Unterwäsche, Nachtwäsche und Bettwäsche sowie leichte T-Shirts zu. Besonders angenehmen Tragekomfort bietet Dir im Sommer Wäsche aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Seide, Leinen und Hanf. Gar nicht wenige Menschen verbringen an heißen Sommertagen Stunden ihrer privaten Freizeit zu Hause in Unterwäsche: Superidee, am besten dann in Designs, die einer luftigen Sommerbekleidung ähneln.

Kommt zur Hitze noch starke Trockenheit hinzu, ist ein größerer Wäschevorrat doppelt gut: Du bist zum einen großzügig ausgestattet, zum anderen kannst Du das gerade jetzt kostbare Wasser sparen und Deine gebrauchte Wäsche zum Waschen so lange sammeln, bis sich die Lage wieder entspannt hat.

Grundsätzlich wirst Du froh sein, wenn Du an brüllend heißen Tagen keine größeren Einkäufe erledigen musst. Allein deshalb schon lohnen sich Hamsterkäufe für heiße Extremwetterlagen.

Kurz gesagt

Krieg und entbehrungsreiche Nachkriegszeit liegen inzwischen rund 70 Jahre zurück. Heute können sich viele Menschen in Deutschland nicht mehr vorstellen, was es heißt, nicht genug zu essen oder zu trinken zu haben. Nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen, sondern auch andauernder flächendeckender Ausfall der Energieversorgung, Naturkatastrophen und Terroranschläge können die allgemeine Versorgung ins Stocken bringen. Das Zivilschutzkonzept hat mit Veröffentlichung seiner aktualisierten Fassung die Notwendigkeit von der Anlage persönlicher Notfallrationen verdeutlicht und gezeigt, wie wenig bewusst vielen Menschen ein möglicher Versorgungsausfall war. Die in den vergangenen Jahren vermehrt aufgetretenen Hitzewellen sind ein weiterer Grund, sich ausreichend mit bestimmten Waren einzudecken.

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