Gegen Schweißfüße: So vermeidest Du stinkende Füße.

Veröffentlicht am 24. August von Thorben Grünewälder in Gesundheit

Gerade im Sommer umweht uns häufig ein fieser Geruch nach altem Käse. Leider ist es kein erlesener Gouda oder Harzer Roller, der da so penetrant stinkt. Ob in der Bahn, im Büro oder im Auto: Schweißfüße können zu einer echten Qual werden. So kannst Du die Käsemauken vermeiden.

Wieso stinken Schweißfüße so?

Stinkende Füße sind ein Problem, welches jeder Mensch bekommen kann. Sie sind peinlich, aber auch störend und eine Belastung. Die Hauptursache für stinkende Füße sind Schweißfüße und damit verbunden Infektionen mit Fuß- oder Nagelpilz sowie Bakterien. Gerade alter Schweiß sondert einen muffigen Geruch ab, der uns an alten Käse erinnert. Ausschlaggebend für den Gestank der Füße ist also nicht der Schweiß sondern Bakterien. Diese Bakterien ernähren sich von dem Schweiß. Über Ihre Verdauungsorgane wird der Schweiß zerteilt und sie geben eine breimäßige Masse ab welche sich zwischen den Zehen sammelt und den charakteristischen Käsefußgestank absondert.

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Wie entstehen Schweißfüße?

Mangelnde Hygiene ist selten der Grund. Meist sind alte Schuhe und Solen, miefige Socken oder eine schlechte Belüftung der Füße schuld. Auch das Schwitzen an sich ist nicht schädlich. Der Schweiß ist nicht nur dafür da, die Haut mit einer gewissen Feuchtigkeit zu versorgen, sondern auch um unsere Körpertemperatur bei Anstrengung oder heißen Wetterbedingungen zu regulieren. Problematisch wird es, wenn Du zu viel oder zu lang an den Füßen schwitzt. Die Schweißfüße sondern dann ein Übermaß an Schweiß über die Schweißdrüsen im Bereich der Fußsohle ab. Die Hornhaut unter den Füßen ist so stetig durchfeuchtet und kann unter Umständen weißlich aufquellen. Schweißfüße sind also auch optisch zu erkennen und ein Problem.

Füße schwitzen mehr als andere Körperteile.

Wie die Achseln auch, verfügen die Füße über besonders viele und aktive Schweißdrüsen. Die Füße schwitzen dann schon oft bei leichter Bewegung, geringer Wärme oder besonders stark bei Nervosität oder Stress. 

Schweißfüße
Schweißfüße sind eklig. Aber es gibt Abhilfe.

Was kann ich gegen Schweißfüße tun?

Wer viel schwitzt, sollte also nicht nur jeden Tag duschen, sondern auch regelmäßig die Socken und Schuhe wechseln. Es gibt aber weitere Tricks, die gegen Schweißfüße und den unangenehmen Geruch helfen.

  • Wasche Deine Füße mehrmals täglich und achte besonders auf die Bereiche zwischen den Zehen. Verwende dazu klares Wasser und spezielle Hygieneseifen, die Bakterien abtöten.
  • Ein relativ neuer Ansatz zur Therapie von Schweißfüßen ist die Behandlung mit Gleichstromwasserbädern. Die Füße werden in zwei Wasserwannen mit elektrischen Leitern gestellt, wodurch sich ein Stromkreis schließt. Der Effekt ist idealerweise eine reduzierte Schweißabsonderung.
  • Trage nach dem Waschen eine antiseptische Creme auf. Diese verhindert, dass sich neue Bakterien bilden. Lasse die Creme über Nacht einziehen, um den größten Effekt zu erzielen.
  • Wenn Du wandern gehst, verwende Hirschtalg. Diese Creme schützt vor Blasen und reduziert die Schweißbildung.
  • Probiere Fußdeodorants aus. Diese sind handlich und daher auch für das Büro oder den Restaurantbesuch praktisch.
  • Schneide Deine Nägel kurz. Zu lange Fußnägel wirken ungepflegt und sind ein Hort für Bakterien.
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Neue Schuhe und saubere Socken gegen Schweißfüße.

Natürlich ist Hygiene allein nicht ausreichend. Nur wer regelmäßig seine Socken und Schuhe wechselt, beugt effektiv Schweißfüßen vor. Besonders Sportschuhe sollten häufig gewechselt werden. Wer viel Tennis spielt, häufig Joggen geht oder Basketball spielt, hat sicher ein zweites Paar Zuhause. Achte darauf Schuhe zu kaufen, die möglichst atmungsaktiv sind. Atmungsaktive Schuhe bieten dem Fuß mehr Komfort und sind mit einer luftdurchlässigen Membran gefertigt, durch die bestimmte Wassermoleküle nach außen transportiert werden können. Auch ein Hitzestau im Schuhinneren wird vermieden. Die Füße bleiben angenehm trocken. Schweißgeruch entsteht so gar nicht erst. Atmungsaktive Schuhe gibt es als Sneakers, Ballerinas, Mokassins und in vielen weiteren Variationen. Im Sommer kannst Du natürlich auch Flip Flops oder offene Sandalen tragen. Auch barfuß laufen ist gesund.

Sandalen
Sandalen und atmungsaktive Schuhe sind eine gute Idee.

Die richtigen Socken gegen Schweißfüße.

Socken solltest Du natürlich noch häufiger wechseln als Deine Schuhe. Trockene, qualitativ hochwertige Socken verhindern, dass Du übermäßig schwitzt. Verzichte auf Synthetik und wähle lieber Socken, die aus natürlichen Materialien wie Baumwolle gefertigt sind. Wenn Du bereits Schweißfüße hast, solltest Du die Socken mehrmals am Tag wechseln. Zwei bis dreimal täglich ist zwar nervtötend, aber ein sicherer Weg, um den unangenehmen Geruch zu vermeiden. Zusätzliche Sockenpaare passen außerdem in jede Handtasche und in jeden Aktenkoffer.

Schweißfüße und Ernährung.

Wer viel Kaffee trinkt, Fleisch isst oder Alkohol trinkt, schwitzt auch mehr. Grund ist eine Übersäuerung des Körpers. Diese führt dazu, dass der Schweiß stärker stinkt als normalerweise. Versuche also Deine Ernährung umzustellen. Viel frisches Gemüse, Fisch und reines Mineralwasser helfen Dir, das Säure-Basen-Gleichgewicht Deines Körpers wiederherzustellen.

Ich werde die Schweißfüße einfach nicht los. Was kann ich tun?

Wenn alle Tricks nicht helfen, bleibt nur der Gang zum Hautarzt. Der Dermatologe kann die Ursache für Dein Problem feststellen und Dir gegebenenfalls Medikamente, Salben oder Cremes verschreiben.

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Ab zur Fußpflege.

Natürlich kannst Du auch eine erfahrene Fußpflegerin um Hilfe bitten. Allein der regelmäßige Gang zur Fußpflege hilft Dir, Deine Füße frisch, sauber und gesund zu halten. Auch in der Praxis können Dir die Experten wirksame Cremes empfehlen und verkaufen.

Kurz gesagt:

Schweißfüße sind unangenehm und vielen peinlich. Dabei kann Abhilfe schnell und einfach erfolgen. Beachte unsere Tipps und gehe regelmäßig zur Fußpflege. So erfreust Du Dich jeden Tag an frischen, sauberen und gepflegten Füßen, die auch optisch attraktive sind. Deine Füße tragen Dich durchs Leben. Wir meinen: Sie haben etwas Pflege verdient.

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