Start Lifestyle Egoismus for President: So baust Du mehr Selbstvertrauen auf

Egoismus for President: So baust Du mehr Selbstvertrauen auf

von Sarah-Louise Halcour
0 Kommentar
Profisportlerin Sarah-Louise Halcour vor einer Wand

Du möchtest Dein Selbstvertrauen stärken und selbstbestimmt leben? Profisportlerin und Unternehmerin Sarah-Louise Halcour zeigt Dir, wie Du Dein Leben in die eigene Hand nimmst.

Egoismus for President!

Ich bin eine sehr egoistische Frau. Ja, ich denke, das kann ich mit Recht behaupten – und ich habe auch überhaupt keine Hemmungen, es zuzugeben. Denn ich verstehe unter Egoismus nichts Negatives, sondern nehme diesen Begriff wörtlich.

Egoismus, bedeutet, „das eigene Handeln und die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen“. That’s it. Und genau das mache ich. Ich habe meinen Plan und genaue Vorstellungen von dem, was ich erreichen möchte. Um das ganze bildlich zu beschreiben: Ich bin der Kapitän auf meinem eigenen Schiff und der Fluss auf dem ich fahre, ist mein Lebensweg. Ich steuere meine Ziele geradeaus an und halte in den Häfen, die mich interessieren oder mich auf meiner Fahrt weiterbringen. Dabei halte ich mich an die Regeln der Schifffahrt, gefährde keine anderen Boote und eile zur Hilfe, wenn eines dieser Schiffe in Seenot gerät. Denn die Bedürfnisse anderer Menschen zu ignorieren, bringt mich nicht weiter, sondern verursacht höchstens schlechtes Karma.

Junge Frau vor einer Wand
Selbstvertrauen entwickeln: Profisportlerin Sarah-Louise Halcour weiß, wie es geht.

Übernimm Verantwortung für Dein Handeln

Bei aller Selbstbestimmtheit übernehme ich aber auch die gesamte Verantwortung für mein Handeln: Denn wie in der Seefahrt üblich, verlässt der Kapitän als Letzter das sinkende Schiff. An Land, im wahren Leben, wird der Begriff Egoismus oft negativ besetzt. Gerade bei uns Frauen! Als würde eine Fokussierung auf den eigenen Zielen gleichzeitig bedeuten, rücksichtslos und desinteressiert gegenüber den Mitmenschen zu sein.

Denn die gesellschaftliche Erwartungshaltung in den Köpfen vieler Menschen in Bezug auf die gewünschten Attribute der Frauen, ist nach wie vor präsent. Während Genderpolitik, juristische Gleichberechtigung und gleichgeschlechtliche Ehen in den letzten Jahren einen wahren Sprint hingelegt haben, trabt die Psychologie des Menschen gemächlich hinterher.

Warum ist das so?

Argumente bezüglich der evolutionsbedingten Unterschiede zwischen Männern und Frauen, mit  Rollenbildern von dem Mann als Jäger und der Frau als Hüterin der Nachkommen, scheinen zwar stimmig, sind aber auf den heutigen Lifestyle nicht mehr anwendbar. Denn wir leben im Zeitalter der „women who work“. Und das übrigens ohne jegliche Stigmata oder Image-Probleme.

Möchte eine Frau nicht arbeiten und stattdessen voll und ganz als Hausfrau und Mutter für ihre Familie sorgen, reicht das Geld meist vorne und hinten nicht – und sie landet früher oder später in schlecht bezahlten Halbtagsjobs. Hart ausgedrückt, um ihrem Mann finanziell unter die – zumindest evolutionsbedingt – starken Arme zu greifen.

Frauen sollen zwar arbeiten gehen, die Hälfte der Miete überweisen und ihre Kleiderwünsche selbst bezahlen – aber die eigenen Pläne in den Vordergrund stellen, das ist dann doch ein wenig zu viel des Guten. Gerade im direkten Vergleich mit dem „starken Geschlecht“ gilt: Zieht eine Frau ihr eigenes Ding durch, ist sie zickig, hat „Haare auf den Zähnen“ und ist machtgeil. Attribute, die einen Mann als besonders potenten und begehrten „Macher“ aussehen lassen.

Frau vor Wand
Gesunder Egoismus ist Dein Weg zu mehr Selbstvertrauen.

Visualisiere Deine Ziele

Ich empfinde das fast schon wieder als diskriminierend. Denn wir alle haben voraussichtlich nur ein Leben. Männer wie auch Frauen. Ein Leben – das ist eine kurze Zeitspanne. Und innerhalb dieser wenigen Augenblicke soll man sich anpassen, unterordnen und passiv verhalten? Sich nicht trauen dürfen, die eigenen Träume zu verwirklichen? Ich denke nicht. Lasst Euch nicht verunsichern und von Eurem Weg abbringen, Mädels. Es gibt keine Superheldinnen auf dieser Erde.

Und jede erfolgreiche Frau hat auch ihre traurigen und ratlosen Momente. Da könnt Ihr Euch sicher sein. Denn das ist menschlich. Die Frage ist nur, wie Ihr damit umgeht. Wer sich beim ersten Anflug von Gegenwind umblasen lässt, muss lernen, sich besser festzuhalten. An den eigenen Träumen. Visualisiert Euer Ziel, als hättet Ihr es bereits erreicht. Immer, wenn Ihr einen schwachen Moment erlebt, Euch jemand negative Dinge erzählt oder Ihr an Eurem Plan zweifelt, ruft diese Bilder ab. Je konkreter, desto besser.

Trenne Dich niemals von Deinen Träumen

Menschen, die Euch lieben, machen Euch nicht klein. Im Gegenteil. Sie unterstützen Euch in Euren Zielen und sind stolz auf Eure Unabhängigkeit. Wenn Euer Umfeld an Euch zweifelt und am Weiterkommen hindern will, dann nur weil es Angst hat. Angst, dass Ihr erfolgreicher werdet, als sie es je waren.

Minderwertigkeitskomplexe haben viele hässliche Gesichter. Jeder erfolgreiche Mensch kann ein Lied davon singen. Aber das gehört dazu. Und jedes Mal werdet Ihr besser damit umgehen können. Denn auch hier gilt: Übung macht den Meister. Und im Zweifelsfall heißt es: Trennt Euch von negativen Menschen, aber niemals von Euren Träumen.

Warte nicht auf den Prinzen

Ihr könnt andere Menschen nicht glücklich machen, wenn Ihr selbst nicht happy seid. Weder einen Mann, noch Eure Kinder. Das ist eine Gesetzmäßigkeit. Wer im Flugzeug mal einen Blick auf die Safety Card in der Rückenlehne des Vordersitzes geworfen hat, versteht was ich meine: „Setzen Sie sich erst selbst die Sauerstoffmaske auf, bevor Sie Kindern und anderen Mitreisenden helfen“. Egoismus ist toll, Mädels. Ehrlich.

Für das eigene Glück zu sorgen, und nicht auf den Prinz im schwarzen Porsche warten zu müssen, ist ein echter Gewinn im Leben einer Frau. Wenn er dann doch irgendwann anhält, und Euch gönnerhaft einen Platz auf dem Beifahrersitz anbietet, könnt ihr ja überlegen, einzusteigen – oder im eigenen Speedboat, mit der Kapitänsmütze winkend, an ihm vorbeirauschen.

Kurz gesagt:

Für ein gesundes Selbstbewusstsein, brauchen Frauen keine starken Männer an ihrer Seite. Sarah-Louise Halcour ist der 186 Zentimeter große Beweis, dass der gerade Weg oft nicht der richtige ist. Erst Umwege, versteckte Pfade und der eigene Wille zum Erfolg, machen das Leben lebenswert. Als erfolgreiche Unternehmerin und Profi-Sportlerin, wird Sarah-Louise Halcour zukünftig regelmäßig für Liebe & Familie schreiben. Wer sich nun fragt, wie sie ihre Sportkarriere, das Business und Privatleben unter einen Hut bekommt, erhält in unserem Interview mit ihr die Antwort.

Natürlich findet Ihr Sarah-Louise auch auf Facebook.

https://liebeundfamilie.de/selbstvertrauen-fuer-frauen-interview-mit-boxprofi-sarah-louise-halcour/

Letzte Aktualisierung am 12.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

0 Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse einen Kommentar

* Mit der Verwendung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Handhabung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden.

Share via
Egoismus for President: So baust Du mehr Selbstvertrauen auf