Die nichtalkoholische Fettleber: auf dem Weg zum Volksleiden

Veröffentlicht am 12. Februar von Lieselotte Wever in Gesundheit

Die Bedeutung eines gesunden Lebensstils haben inzwischen viele Menschen erkannt. Sie ernähren sich bewusster, bewegen sich mehr und reduzieren ihren Zigarettenkonsum oder Süßwarenverzehr. Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse oder Darm schenken sie verstärkt Beachtung. Ein Organ jedoch wird häufig übersehen: die Leber.

Das große Missverständnis um die Fettleber

„Fettleber? Ich? Ausgeschlossen! Ich bin doch kein Alkoholiker!“ So ungläubig haben schon einige Patienten auf den Verdacht oder die Diagnose einer Fettleber reagiert. Hartnäckig hält sich das Vorurteil, nur Alkoholiker könnten eine Fettleber entwickeln.

Dabei wird die sogenannte nichtalkoholische Fettleber in den Industrienationen allmählich zu einem Volksleiden. Viele Menschen haben bereits eine Fettleber, oft, ohne es zu wissen. Vielleicht auch Du?

Ärzte gehen davon aus, dass circa 20-30 % aller Europäer eine Fettleber haben. Der medizinische Fachbegriff für die Fettleber lautet Steatosis hepatis. Auch wenn hoher Alkoholkonsum häufig eine Fettleber verursacht, macht die nichtalkoholische Fettleber den größeren Anteil unter dieser Leberschädigung aus. Eine verfettete Leber sehen viele Menschen als relativ harmlose Begleiterscheinung bestimmter Ernährungsgewohnheiten an. Sie kann jedoch weitere Erkrankungen nach sich ziehen, die ohne sie nicht entstanden wären. Mehr dazu erfährst Du in diesem Artikel.

Was begünstigt eine nichtalkoholische Fettleber?

Laien meinen häufig, dass außer Alkohol ein hoher Fettkonsum zur Fettleber führe. Das stimmt so nicht. Neben Fett ist es ist vor allem Zucker, der die Entstehung einer Fettleber fördert. Besonders schädlich darunter ist Fruchtzucker.

Nun ist es kein Geheimnis, dass zu viel Zucker in der Nahrung ungesund ist. Viele Menschen bemühen sich daher, ihren Zuckerkonsum einzuschränken. Dabei ist gegen gelegentliches Naschen oder den Teelöffel Zucker im Kaffee nicht einmal etwas einzuwenden, sofern keine persönliche Grunderkrankung dagegenspricht.

Was aber gefährlich ist: Zucker steckt in vielen Lebensmitteln, wo Du ihn nicht vermuten wirst. Hättest Du gedacht, dass Ketchup zu gut einem Fünftel aus purem Zucker besteht? Zucker steckt meistens auch in fertig gekauftem Kartoffelsalat oder Nudelsalat, sogar in Wurstwaren und Fischkonserven. Viele angeblich so gesunde Fruchtjoghurts sind wahre Zuckerbomben und damit eher als Dessert denn als gesunder Snack zu betrachten. Man spricht hier auch von verstecktem Zucker. Lese Dir also beim Kauf von Fertiggerichten und weiteren verarbeiteten Lebensmitteln die Inhaltsangaben auf dem Etikett gründlich durch und achte dabei auf den Zuckeranteil.

Zuckervokabeln, die Du kennen musst

Lebensmittelhersteller bezeichnen den in ihren Produkten enthaltenen Zucker gern mit anderen Begriffen. Sie klingen entweder harmlos wie Traubenzucker, Fruchtzucker oder Glukose. Oder der Zucker verbirgt sich hinter Namen, die entweder kaum jemand kennt oder die etwas anderes vermuten lassen als Zucker. Für Deine Suche nach verstecktem Zucker in Lebensmitteln verraten wir Dir hier gebräuchliche Bezeichnungen, die auf Lebensmitteletiketten Zucker bezeichnen:

  • Glukose
  • Fruktose
  • Oligofruktose
  • Fruchtzucker
  • Fruchtkonzentrat
  • Dextrose
  • Traubenzucker
  • Rohrzucker
  • Honig
  • Sirup
  • Dicksaft
  • Karamell
  • Maisstärke
  • Gerstenmalz
  • Weizendextrin
  • Maltodextrin
  • Malzextrakt
  • Palmzucker
  • Kokosblütenzucker
  • Saccharose
  • Raffinose
  • Süßungsmittel
  • Süßmolkenzucker

Die Hersteller sind sehr kreativ im Erfinden neuer unverfänglich klingender Begriffe. Auch schmuggeln sie gern vermeintlich Harmloses wie getrocknete Früchte oder Magermilchpulver mit verstecktem Zucker auf ihre Zutatenliste. Sei also aufmerksam. Denke außerdem daran, dass viele Zutaten in Kombinationen genannt sein können, wie: Apfelfruchtsüße, Agavendicksaft oder Invertzuckersirup.

Vorsicht: Obst!

Frisches Obst gilt als gesundes Nahrungsmittel, steckt es doch voller Vitamine und Spurenelemente und ist reich an Ballaststoffen. Dennoch solltest Du es maßvoll essen, da die meisten Obstsorten viel Fruchtzucker enthalten. Das gilt auch für Fruchtsäfte. Wenn Du Dir klar machst, dass ein Glas purer Apfelsaft aus vier oder sogar mehr Äpfeln gepresst wurde, wird Dir einleuchten, dass neben Vitaminen und Spurenelementen ausgerechnet der Fruchtzuckergehalt in Deinem Saftglas entsprechend hoch ist, die Ballaststoffe wiederum fehlen. Dieses Beispiel kannst Du auf andere Fruchtsäfte übertragen.

Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Vor allem Beeren enthalten deutlich weniger Fruchtzucker. Bevorzuge unter den Obstsorten also lieber Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren.

Fruktosefalle Smoothie

Aufpassen solltest Du auch bei Smoothies, wenn Dir Deine Leber lieb ist. Die roten und gelben Sorten bestehen meistens aus püriertem Obst und enthalten reichlich Fruktose – zu viel, um wirklich gesund zu sein. Außerdem darfst Du bei Smoothies mit lebensmittelrechtlich erlaubten Zusatzstoffen rechnen wie Farbstoffen, künstlichem Aroma und weiterem Zucker. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt Dir, was alles im Smoothie-Fläschchen enthalten ist. Ausnahmsweise kann statt ausschließlich Obst auch Gemüse wie Möhren oder Kürbis dabei sein. Soll es mal für Dich ein Smoothie sein, greife wenigstens zur Variante „True Fruits“ beziehungsweise „100 % Frucht“.

Die bessere Wahl ist ein grüner Smoothie, denn er besteht hauptsächlich aus fruktosearmen grünen Gemüsesorten.

Trotzdem sind frisches Obst und Gemüse den Früchten zum Trinken überlegen. Gerade empfindliche Vitamine und Spurenelemente sind in nahezu allen Smoothies beim Verzehr so gut wie zerstört. Neben dem Schälen und Auspressen der Früchte verringert Erhitzen die wertvollen Bestandteile der Früchte. Dazu enthalten die breiigen Getränke weniger Ballaststoffe. Das Pürieren vergrößert die Oberfläche der Früchte und macht Smoothies leichter verderblich, weshalb sie bis zum Verbrauch in den Kühlschrank gehören.

Ist es nicht viel schöner, in einen knackigen Apfel zu beißen, eine frische Ananas appetitlich anzurichten oder gartenfrische Erbsen zu genießen? Letztere sind wie anderes Gemüse selbst als Tiefkühlkost lecker und gehaltvoll. Kauen ist ohnehin ganz wichtig für Zähne, Kiefer und Kaumuskulatur.

Schon gewusst?

Wusstest Du schon, dass Smoothies in Frankreich sogar in der Gänsestopfleberproduktion eingesetzt werden? Bei Gänsestopfleber handelt es um nichts anderes als verfettete Gänseleber. Für einige Menschen ist sie eine Delikatesse. Sie sind bereit, viel Geld dafür auszugeben. Aus Tierschutzgründen ist das als Stopfen bezeichnete Zwangsfüttern der Tiere über ein in den Hals gestecktes Rohr verpönt und in mehreren Ländern verboten, darunter Deutschland. Das Füttern von Smoothies aus extra reifem Obst lässt die Gänselebern ebenfalls rasch verfetten. Gibt das nicht zu denken?

Lieber Gemüse

Gemüse bietet gegenüber Obst hinsichtlich Zuckergehalt überzeugende Ernährungsvorteile. Falls Du zu den Menschen zählst, die Gemüse bisher vernachlässigt haben, solltest Du das überdenken. Es liegt oft an der Zubereitungsart, ob jemandem Gemüse schmeckt oder nicht. Gemüse ist in so vielen Sorten erhältlich, dass auch für Dich etwas dabei sein wird. Schmecke Dich mal gründlich durch die Sorten, probiere neue Rezepte aus und entdecke bisher unbekannte Genüsse. Wenn Du aber ohnehin Gemüse magst, mache ruhig damit weiter. Gemüse tut nicht nur Deiner Leber gut.

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Wie verfettet die Leber?

Bis ins Kleinste ist die Entstehung einer Fettleber noch nicht geklärt. Fest steht aber, dass die von der Leber verarbeiteten Kohlenhydrate und Fettsäuren anschließend als Neutralfette – Triglyceride – ins Blut abgegeben werden. Sie liefern dem Körper Energie.

Erhält die Leber aus der Nahrung allerdings zu viele Fette und Kohlenhydrate – insbesondere Zucker – ist sie mit der kompletten Verarbeitung und dem Transport ins Blut überfordert. Was sie nicht schafft, speichert sie dann als Fett. Dazu wandelt sie Zucker zur Einlagerung in Fettsäuren um. Jetzt kannst Du Dir bestimmt gut vorstellen, wie Überschüsse an Fett und Zucker in der Nahrung allmählich die Leber verfetten lassen.

Eine weitere Gefahr für die Leber ist das Bauchfett. Es setzt Fettsäuren frei, die ebenfalls in die Leber gelangen und dort gespeichert werden.

Warum ist eine Fettleber gefährlich?

Eine Fettleber gefährdet nicht nur das Organ selbst, sondern kann weitere Erkrankungen auslösen.

Bei der Leber kann sich das Gewebe entzünden und eine Fettleberhepatitis entstehen. Die Entzündung beruht hierbei auf der Fettleber und nicht auf einer Infektion. Bleibt die Fettleberhepatitis unbemerkt oder wird sie nicht rechtzeitig behandelt, kann sich aus ihr eine Leberzirrhose entwickeln. Bei einer Leberzirrhose kommt es zu einem Umbau der Leberzellen: Die geschädigten Zellen vernarben. Die Leber schrumpft und büßt ihre Funktionsfähigkeit ein. Obendrein stellt eine Leberzirrhose ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs dar.

Zu den von einer Fettleber zusätzlich verursachten Erkrankungen zählen vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen.

Macht eine Fettleber Beschwerden?

Das Tückische an einer Fettleber: Betroffene spüren sie so gut wie nie. Die Leber meldet nicht gleich über Schmerzen, wenn bei ihr etwas nicht in Ordnung ist. Auch Unwohlsein tritt kaum auf. Was gelegentlich als Leberschmerzen gedeutet wird, geht fast immer von der an der Leber liegenden Gallenblase aus, zum Beispiel als Kolik durch Gallensteine. Als Zufallsbefund kann dabei jedoch eine Fettleber entdeckt werden.

Diagnose einer Fettleber

Oft wird die Fettleber zufällig entdeckt im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraums aus anderem Grund. Ebenso können bei einer Blutuntersuchung auffällige Werte auf eine Lebererkrankung hinweisen, darunter eventuell eine Fettleber. Bei Verdacht wird der Arzt weitere Diagnoseverfahren veranlassen, darunter die Ultraschalluntersuchung – medizinisch: Sonographie. Die verfetteten Leberbereiche zeigen sich darin heller als ihre Umgebung. Auch mittels einer Kernspintomographie beziehungsweise Magnetresonanztomographie (MRT) lässt sich eine Fettleber diagnostizieren, außerdem über eine Biopsie.

Ist eine Fettleber heilbar?

Eine früh erkannte nichtalkoholische Fettleber aufgrund ungünstiger Ernährungsgewohnheiten hat gute Heilungschancen. Hier kann eine Ernährungsumstellung den Prozess nicht nur stoppen, sondern die Fetteinlagerungen in der Leber sogar komplett zum Verschwinden bringen. Hilfreich ist dabei eine Ernährungsberatung. Diese wird vielen Patienten neben einer wie weiter oben beschriebenen gesünderen Ernährung außerdem raten, überflüssige Kilos abzubauen und künftig auf ein niedrigeres Gewicht zu achten. Vor allem Übergewichtige mit hohem Bauchfettanteil neigen zu einer Fettleber.

Die Entwicklung einer Fettleber kann jedoch auch Symptom einer oder mehrerer zugrundeliegender Erkrankungen sein. Genannt sei hier beispielhaft das metabolische Syndrom – eine Stoffwechselerkrankung. Charakteristisch hierfür sind neben einem hohen Bauchfettanteil ein Bluthochdruck, eine Fettstoffwechselstörung mit erhöhten Triglyceridwerten sowie eine Insulinresistenz beziehungsweise eingeschränkte Glukosetoleranz, woraus sich leicht Diabetes entwickelt. Du kannst Dir bestimmt gut vorstellen, dass der Patient, sein Hausarzt und hinzugezogene Fachärzte hier neben der Fettleber vor einer wahren Mammutaufgabe an erforderlichen Therapien stehen.

Außer den behandlungsbedürftigen Grunderkrankungen braucht auch die Fettleber eine über bloße Ernährungsumstellung hinausgehende Therapie. Sie kann sich in diesem schwerwiegenden Erkrankungsgeschehen in eine Fettleber-Hepatitis wandeln mit den bereits erläuterten möglichen Folgen. Im Vergleich zur nicht entzündeten Fettleber kommt es bei der Fettleber-Hepatitis bei ungefähr jedem zweiten Patienten zu Unwohlsein – angefangen von Appetitlosigkeit, Übelkeit, Blähungen, Druckgefühl im rechten Oberbauch oder Völlegefühl über Müdigkeit und Antriebslosigkeit bis zur Gelbsucht, zum Gewichtsverlust oder allgemein verschlechterten Zustand. Die Behandlungsmethoden und Heilungssaussichten hängen hier stark vom Stadium der Erkrankung ab.

Zwar ist die nichtalkoholische Fettleber häufig ernährungsbedingt oder ein Zeichen von Grunderkrankungen, doch kann sie auch genetisch bedingt sein. Während Fettleberpatienten oft übergewichtig sind, trifft eine erbliche Veranlagung zur Fettleber auch schlanke Personen und solche, die sich ausgewogen und leberfreundlich ernähren. Je nach persönlicher Art der Fettlebererkrankung – es gibt mehrere erbliche Auslöser dafür – kann eine Ernährungsumstellung helfen, meistens sind aber andere Therapien wie die Gabe spezieller Medikamente angebracht.

Weshalb bei einer Fettleber Ehrlichkeit gegenüber dem Arzt so wichtig ist

Grundsätzlich sollst Du Deinem Arzt gegenüber schon im eigenen Interesse ehrlich sein. Er verfügt zwar über einen geschulten diagnostischen Blick, kennt gern gebrauchte Ausflüchte längst aus dem Effeff und liest oft genug bereits in den Laborwerten wie in einem offenen Buch. Damit Dein Arzt Deine Fettleber richtig behandeln kann, muss er zum Beispiel wissen, ob es sich dabei um eine alkoholische oder nichtalkoholische Fettleber handelt.

Das heißt nicht, dass Du unbedingt ein Alkoholabstinenzler sein musst, um über den Verdacht eines möglicherweise zu hohen Alkoholkonsums erhaben zu sein. Gegen ab und zu mal ein Glas Wein oder Bier ist überhaupt nichts zu sagen. Allerdings unterschätzen einige Menschen ihren Alkoholkonsum oder verdrängen, dass es gelegentlich doch etwas mehr ist oder seit einiger Zeit immer öfter. Dein Arzt unterstützt Dich. Wenn Du ihm gegenüber ehrlich Deine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten angibst und Dich kooperativ zeigst, hast Du viel bessere Heilungsaussichten, als wenn Du ihm Wichtiges verschweigst.

Du hast nur eine Leber. Funktioniert sie nicht mehr, bist Du verloren. Du kannst nicht davon ausgehen, Dir wie aus einem Ersatzteillager eine neue, gesunde Leber einpflanzen zu lassen. Setze bei einer Fettleber alles daran, dass sie wieder gesund wird. Das Ermutigende dabei: Du hast darauf einen großen persönlichen Einfluss.

Zum Weiterlesen

Du möchtest noch mehr über die Fettleber wissen? Dann findest Du in diesen empfehlenswerten und auch für medizinische Laien gut verständlichen Büchern weitere Informationen:

So kriegt die Leber ihr Fett weg!: 10 Schritte aus der Fettleber-Falle
  • Julia Seiderer-Nack
  • Herausgeber: Südwest Verlag
  • Auflage Nr. 4 (12.12.2016)
Gesundheitsratgeber Fettleber: Die Lebensweise ändern - die Leber regenerieren
  • Deutsche Leberhilfe e.V
  • Herausgeber: Schlütersche
  • Taschenbuch: 136 Seiten

Wozu dieser Artikel gedacht ist

Dieser Artikel über die nichtalkoholische Fettleber soll allgemein informieren. Er soll nicht den Rat eines Arztes, Heilpraktikers, Ernährungsberaters oder Apothekers ersetzen.

Kurz gesagt

Bei einer Fettleber vermuten viele Menschen einen erhöhten Alkoholkonsum als Ursache. Dabei ist sie häufig auch das Ergebnis einer ungünstigen Ernährung, vor allem mit einem zu hohen Anteil von Zucker und Fett. In dem Fall spricht man zur Differenzierung von der alkoholbedingten Fettleber dann von der nichtalkoholischen Fettleber. Außer einer Fehlernährung können der nichtalkoholischen Fettleber unter anderem weitere Ursachen wie verschiedene Grunderkrankungen oder eine erbliche Veranlagung zugrundeliegen.

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